Marc Márquez: Nachwuchs-Training, dann Gala und OP

Von Johannes Orasche
MotoGP

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez absolviert am Wochenende vor seiner Schulteroperation noch einen Termin, der für den Spanier auch eine Herzensangelegenheit ist.

Weltmeister Marc Márquez lässt sich in der kommenden Woche wie geplant an seiner lädierten linken Schulter operieren, die seit 2016 schon unzählige Male aus dem Geklenk gesprungen ist. Der fünffache MotoGP-Weltmeister aus Spanien ließ zuletzt bereits anklingen, dass er wegen dieses Eingriffes eventuell bei den ersten MotoGP-Tests des neuen Jahres von 6. bis 8. Februar in Sepang gesundheitlich noch nicht ganz auf der Höhe sein wird.

Der 25-Jährige aus Cervera absolvierte dieser Tage noch einen für ihn bereits traditionellen Termin. Für seinen langjährigen privaten Sponsor Allianz-Versicherung Spanien stellte sich Márquez wie in den vergangenen Jahren nach der Saison wieder in den Dienst der Nachwuchsarbeit. Schauplatz war die flache und erdige Motocross-Piste von Rufea in der Nähe seines Heimatortes.

Die 20 jungen und talentierten Nachwuchs-Offroader mussten sich im Vorfeld bewerben und wurden auch nach sozialen Aspekten ausgewählt. Die Kinder freuten sich trotz eher kühlen Temperaturen über die profunden Anleitungen von Marc Márquez, der selbst ein ausgezeichneter Motocrosser ist und in der Freizeit auch oft sein Training auf den Offroad-Pisten in seiner Heimat absolviert.

Interessant: Auch je ein junges Talent aus Ungarn und Kroatien waren diesmal im Márquez-Camp dabei.

Das «Allianz Junior Motor-Camp» wurde 2018 zum bereits fünften Mal abgehalten. Der MotoGP-Held stellte sich dabei bestens gelaunt vielen neugierigen Fragen, kontrollierte höchstpersönlich die Ausrüstung der Kids und übernahm dann vor den ersten Runden auch das Aufwärmtraining. Gefahren wurde auf der Cross-Piste mit Kleinrad-Zweitaktern. Auch das Start-Training war ein Teil des Programmes. Auf der Flattrack-Piste wurde bei den Junioren auf die Honda-100-ccm-Viertakter gewechselt.

Auch Márquez’ jüngerer Bruder Alex war wieder unter dem bekannten Motto «LapsForLife» mit an Bord. Unterstützt wurden die Márquez-Brüder bei ihrer Aktion in Rufea unter anderen von Marcs Betreuer José Luis Martínez und vom ehemaligen heimischen Cross-Profi Xavi Galindo. Das Camp startete am Donnerstag und endet am Sonntag.

Am Sonntagabend reist der Repsol-Honda-Pilot, der Mittwoch und Donnerstag noch in Jerez testete, nach Andorra zur FIM-Gala, ehe er sich in  Barcelona an der Schulter, die bei jeder Gelegenheit aus dem Gelenk springt, operieren lässt. 

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