Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Maverick Viñales münzte seinen Startplatz in Reihe 1 am Sonntag in Assen perfekt um und gewann bravourös sein sechstes MotoGP-Rennen. Während sein Teamkollege Valentino Rossi (40) stürzte und auch Suzuki-Hoffnungsträger Alex Rins sogar in Führung liegend abflog, fuhr Viñales ein perfektes Rennen.
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Der 24 Jahre alte Katalane aus Figueres, der den letzten Yamaha-Sieg in Australien 2018 geholt hatte, war der einzige Fahrer, der auf dem TT-Circuit die Manöver von Marc Marquez mehrfach clever kontern konnte. „Ich bin sehr glücklich. Davor war es ein sehr harter Moment, weil ich in Barcelona dachte, ich könnte dort um den Sieg fahren. Seit Freitag fühlte ich mich gut auf dem Bike und ich habe mich auch dann in den letzten sieben Runden gut gefühlt, das war der Schlüssel für dieses Rennen, ich habe es gewusst.“ Maverick gestand: "Ich habe viele Fehler gemacht, habe dadurch einiges an Zeit verloren. Ich konnte am Anfang nicht überholen, die Honda war so stark. Langsam fand ich dann aber in den Rhythmus. Ich mag Assen und das Layout. Das war hier nicht der Fahrer, sondern auch das ganze Team. Wir müssen jetzt weiter arbeiten, wie nach dem Rennen in Montmelo. Wir wollen jetzt auch für den Sachsenring stark sein."
"Wenn ich 1:33er-Zeiten fahren würde, wusste ich, dass ich stark und schwer zu überholen sein würde. Ich war auch im letzten Sektor stark, für den Fall, dass es dort vor der Schikane in der Bremszone einen Kampf gegeben hatte. Ich habe das Maximum gegeben. Ich fühle mich im Moment auf einem sehr guten Niveau.“
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Viñales, der gleich bei seinem Yamaha-Debüt im Frühjahr 2017 drei Rennen gewann, macht mit dem Assen-Sieg einen Sprung auf Rang 7 der WM-Tabelle. Zu Rossi fehlen vor dem Sachsenring nur noch sieben Zähler. „Es war sehr schön, ich hatte viele Probleme, konnte mein Potenzial nicht ausschöpfen. Ich habe eine größere Gruppe erwartet. Ich habe meine Karte ausgespielt, hatte den harten Reifen montiert und habe in den letzen zehn Runden daraus profitieren.“
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Vinales sang ein Loblied auf den niederländischen GP: „Assen ist ein Rennen, dass ich wirklich sehr gerne gewinne. Es lief hier immer gut für mich, in allen Klassen. Es ist unglaublich, die Fans sind sehr nahe an der Piste. Es ist die Kathedrale aller Strecken.“
Zu seiner Fahrweise hinter Márquez: "Ich habe in den Kurven 12 und 13 nichts außergewöhnliches probiert. Ich war dort einfach sehr stark. Es hat aber viele Runden gebraucht, bis ich an Marquez vorbei war. Als ich vorne war, wollte ich Druck machen. Dann kam ich aber in Kurve 1 von der Piste und dachte ‚oh mein Gott, ich muss jetzt wieder überholen.'" Die Yamaha ist nun deutlich konkurrenzfähiger: "Nach Mugello hatte ich schon das Gefühl, wir haben gutes Potenzial, nur das Setup war nicht gut. Wir haben in Barcelona und Assen Traktion gefunden. Aber wir wissen nicht, was ist, wenn der Grip gering ist. Aber ich kann wie im Warmup fahren und das ist das wichtigste. Ich habe auch versucht von den Daten aller Fahrer zu lernen. Wenn ich könnte, würde ich mir die Daten aller Fahrer anschauen. Auch Fabio zeigt gute Sachen, er fährt die Yamaha genau richtig."
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