Aleix Espargaró (Aprilia/9.): «Beeindruckend»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Aleix Espargaró: Nicht nur der Schwarz-Weiß-Look gefiel in Sepang

Aleix Espargaró: Nicht nur der Schwarz-Weiß-Look gefiel in Sepang

Aprilia-Ass Aleix Espargaró ist mit seinem neuen Arbeitsgerät sehr zufrieden – auch wenn die Zuverlässigkeit noch etwas zu wünschen übrig lässt, wie er nach dem MotoGP-Test in Sepang verriet.

Zwei Stunden vor dem offiziellen IRTA-Testende in Sepang herrschte auf der Strecke nur noch wenig Betrieb, zudem kündigte sich Regen an. Aleix Espargaró lag zu diesem Zeitpunkt als Neunter in den Top-10 der Zeitenliste – auf der brandneuen RS-GP 20, die der Spanier schon als «Revolution» bezeichnet hatte.

«Ich bin zufrieden, auch wenn ich der Meinung war, dass ich auf den weichen Reifen noch ein bisschen schneller hätte sein können. Ich habe ein niedrige 1:58 min erwartet, aber das habe ich dann nicht geschafft, weil ich mich auf dem Soft an diesen Tagen nicht so gut gefühlt habe», kommentierte der Aprilia-Werksfahrer seine persönliche Bestzeit in 1:58,694 min.

«Insgesamt hatte ich beim Test aber ein gutes Feeling», bekräftigte Aleix Espargaró. «Die Rennsimulation war beeindruckend, ich hatte ein kleines Problem auf der zwölften Runde und musste deshalb leider abbrechen, aber zuvor fühlte ich mich sehr, sehr gut auf dem Medium-Reifen. Ich war super konstant – um die 1:59,5 min, damit gehörten wir zu den Stärksten an diesem Tag. Ich bin zufrieden, auch wenn ich auf einer schnellen Runde gerne ein bisschen näher an der Spitze dran sein würde. Es sind aber nur drei Zehntel. Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht», ist sich der 30-Jährige sicher.

Der Katar-Test (22. bis 24. Februar) wird die nächste Bewährungsprobe für die RS-GP. «Ich kann es nicht erwarten, das Motorrad auch auf einer anderen Strecke auszuprobieren. Denn nach vier Tagen hier in Sepang will ich hier nicht noch mehr Runden drehen», schmunzelte Espargaró. «Ich will sehen, welche Eindrücke das Bike auf einem anderen Layout vermittelt. Die Strecke in Katar ist eine, die ich mag.»

Auch dem Saisonauftakt am 8. März fiebert die Aprilia-Speerspitze bereits entgegen: «Ich bin sehr glücklich mit dem Job, den Aprilia mit dem neuen Bike gemacht hat. Leider hatten wir während dieser Tage aber einige Probleme mit der Zuverlässigkeit, daran müssen sie noch arbeiten. Das erste Rennen steht in nur vier Wochen an, wir werden sehen, wie das Motorrad in Katar funktioniert.»

MotoGP-IRTA-Test Sepang, Sonntag, 9. Februar, 16 Uhr:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min
2. Cal Crutchlow, Honda, + 0,082
3. Alex Rins, Suzuki, + 0,101
4. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,153
5. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,192
6. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,257
7. Pol Espargaró, KTM, + 0,261
8. Jack Miller, Ducati, + 0,267 sec
9. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,345
10. Joan Mir, Suzuki, + 0,387
11. Miguel Oliveira, KTM, + 0,415
12. Marc Márquez, Honda, + 0,423
13. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,489
14. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,510
15. Johann Zarco, Ducati, + 0,602
16. Alex Márquez, Honda, + 0,693
17. Brad Binder, KTM, + 0,755
18. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,820
19. Tito Rabat, Ducati, + 1,200
20. Jorge Lorenzo, Yamaha, + 1,348
21. Bradley Smith, Aprilia, + 1,492
22. Iker Lecuona, KTM, + 1,549
23. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,583
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 1,751
25. Mika Kallio, KTM, + 1,751
26. T. Tsuda, Suzuki, + 4,505

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