Valentino Rossi: Sein Alltag in der «roten Zone»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Rossis Freundin Francesca Sofia Novello (25) mit den gemeinsam Hunden Ulisse und Penelope in Tavullia

Rossis Freundin Francesca Sofia Novello (25) mit den gemeinsam Hunden Ulisse und Penelope in Tavullia

«Natürlich ist es hart», fasste Valentino Rossi die aktuelle Lage angesichts der Coronavirus-Pandemie zusammen. Der Yamaha-Star geht mit gutem Beispiel voran und bleibt gemeinsam mit seiner Francesca zu Hause.

Der Coronavirus legt das öffentliche Leben in Italien lahm, 60 Millionen Menschen müssen seit zehn Tagen mit massiven Einschränkungen leben und werden dazu aufgerufen, das Haus nur im Notfall zu verlassen. Die Maßnahmen sind auch dringend notwendig, denn allein am Mittwoch wurden 4207 Neuinfizierungen verzeichnet. Damit steigt die erschreckende Bilanz im Stiefelstaat auf insgesamt 35.713 Covid-19-Fälle, 2978 Tote sind bereits zu beklagen.

«Zum Glück bin ich zu Hause und in guter Gesellschaft, denn ich habe Franci, meine Mama und unsere Haustiere», erzählte Valentino Rossi. Seine Heimat Tavullia liegt in der Provinz Pesaro und Urbino und ist damit schon seit dem späten Abend des 7. März in der «roten Zone», die zwei Tage später auf das gesamte italienische Staatsgebiet ausgeweitet wurde.

«Wir verbringen die Zeit gemeinsam und Stefi verwöhnt uns! Sie kocht uns viel gutes Essen. Dann haben wir unsere Hunde, ab und zu gehen wir mit ihnen raus, und auch eine Katze. Und mit meinen Kumpels und den Jungs aus der Academy tragen wir online richtige Fights am Simulator aus. Zuletzt ein Rennen in Spa», verriet der 41-Jährige der «Gazzetta dello Sport».

Das Fitnessstudio, wo der neunfache Weltmeister und seine Schützlinge aus der VR46 Riders Academy üblicherweise gemeinsam trainieren, wurde geschlossen. Außerdem sind auf seiner berühmten Ranch die kollektiven Trainingseinheiten ausgesetzt. Maximal zwei Fahrer sollen sich gleichzeitig auf dem Areal aufhalten.

«Zum Glück habe ich einen Fitnessraum im Haus und kann trainieren», ergänzte der Yamaha-Werksfahrer, der in Zeiten von «Io resto a casa» (zu Deutsch: Ich bleibe zu Hause) auch ganz gewöhnlichen Sperrzone-Tätigkeiten nachgeht: «Ich schaue viel TV, viele Serien, Filme und Sky und höre viel Musik. Dafür habe ich schöne neue Playlisten zusammengestellt. Ich bringe zu Hause alles in Ordnung, ich räume in der Garage auf und kümmere mich um viele Dinge, die liegen geblieben sind», zählte er auf.

Ob die 25. WM-Saison des «Dottore» wirklich am 3. Mai in Jerez beginnen wird, darf angesichts der rasanten Ausbreitung von SARS-CoV-2 bezweifelt werden. «Natürlich ist es eine harte Situation, aber so ist es für alle. Es ist langweilig, aber für die Gesundheit müssen wir so handeln. Wenn wir es gut machen, steigen unsere Chancen, dass es in kürzerer Zeit vorüber geht. Deshalb: Bleibt zu Hause», ruft Vale in der Corona-Krise zu verantwortungsvollem Handeln auf.

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