Coronakrise: Brembo spendet eine Million Euro

Von Mario Furli
MotoGP
Die MotoGP-Piloten bremsen mit Bremsanlagen von Brembo

Die MotoGP-Piloten bremsen mit Bremsanlagen von Brembo

Der Firmensitz von Brembo, dem Bremsenausrüster der MotoGP-Stars, liegt in der besonders stark vom Coronavirus heimgesuchten Provinz Bergamo. Die beachtliche Spendensumme soll die Forschung vorantreiben.

Brembo sorgt meist mit Siegen für Schlagzeilen, denn alle Fahrer der MotoGP-WM sind mit Bremsanlagen des italienischen Herstellers unterwegs. Übrigens: Seit 1984 rüstete Brembo 31 der 36 Weltmeister in der «premier class» der Motorrad-WM aus.

Nun will Brembo an einer anderen Front beim «abbremsen» helfen: Der Firmensitz liegt in Curno in der Provinz Bergamo, dem Epizentrum der Corona-Katastrophe in Italien. Brembo sieht nicht tatenlos zu und kündigte eine Spende in der Höhe von einer Million Euro für die Forschung im Kampf gegen Covid-19 an.

Die beachtliche Summe wird auf drei Strukturen aufgeteilt – dem Krankenhaus Papa Giovanni XXIII, der Stiftung FROM (Fondazione per la Ricerca Ospedale die Bergamo) und dem Institut Mario Negri.

«Nach einer ersten Spende, die an die Pflegestation des Krankenhauses in Bergamo ging, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Anstrengungen auf die Forschung zu konzentrieren, um möglichst schnell ein Arzneimittel gegen Covid-19 zu finden», erklärte Alberto Bombassei, Präsident von Brembo. «Die Forschung ist auch die Art und Weise, auf die wir uns als Unternehmen verstehen. Wir glauben, dass es der einzig mögliche Weg ist, um eine wirksame Lösung für diese so schwierige Situation zu finden.»

In Italien wurden in etwas mehr als fünf Wochen 92.472 Coronavirus-Fälle nachgewiesen, gestern überschritt die Zahl der Todesopfer, die im Stiefelstaat im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet wurden, die Marke von 10.000.

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