Márquez und Pedrosa trommeln für Rot Kreuz-Aktion

Von Johannes Orasche
MotoGP

Der achtfache Weltmeister Marc Márquez und sein Ex-Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa engagieren sich in der Coronakrise für das spanische Rote Kreuz.

Viele Weltstars des Sports richten in der weltweiten Corona-Krise Appelle an die Bevölkerung. Die Star-Fußballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo haben zudem mit namhaften Spenden an Krankenhäuser in Spanien und Portugal ein Zeichen gesetzt. Nun wenden sich auch MotoGP-Weltmeister Marc Márquez (27) und Red Bull-KTM-Edeltester Dani Pedrosa (34) an die Bevölkerung.

Spanien war in den vergangenen Tagen besonders vom Coronavirus betroffen. Die Zahl der Todesfälle ist steil nach oben geschnellt. Bis gestern Abend waren bereits 5982 Covird-129-Opfer zu beklagen. Auch Marc Márquez nimmt großen Anteil am Leid seiner Mitmschen. Der achtfache Weltmeister trainiert im Moment zuhause in Cervera und absolviert unter anderem Fitness- und Rad-Spinning-Einheiten.

Márquez, der vor einigen Tagen noch mit Domi Aegerter in Barcelona auf der Dirt Track-Piste trainierte, hat sich nun den Superstars Rafael Nadal und Pau Gasol (Basketball) angeschlossen. Nadal und Gasol haben die Aktion «Rotes Kreuz Antworte!» vorangetrieben und selbst bereits Geld gespendet, die Höhe der Summe wurde bislang nicht bekanntgegeben. Aber auch Repsol-Honda-Star Márquez hat sein Portmonnaie bereits geöffnet.

Elf Millionen Euro sollen laut Gasol und Nadal bei der Aktion der spanischen Sportstars gesammelt werden.

Márquez’ Appell an die Bevölkerung ist klar und ohne Umschweife: «Wir machen im Moment alle harte Zeiten durch, in der jede Art von Hilfe willkommen ist. Deswegen stelle ich mich hinter die Aktion von Rafael Nadal und Pau Gasol. Ich habe bereits etwas dazu beigetragen und möchte damit andere Kollegen aus der Sportwelt und besonders aus dem Motor- und Motorradsport bestärken.»

Auch Red Bull-KTM-MotoGP-Testfahrer Dani Pedrosa hat sich hinter diese Aktion gestellt. «Ich habe bereits einen Beitrag geleistet und hoffe, dass sich noch viele andere Athleten hinter dieser Sache stellen und helfen, damit das von Rafael vorgegeben Ziel erreicht werden kann.»

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