Fabio Quartararo (Yamaha): «Erwartungen sind hoch»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Fabio Quartararo ist auf der Erfolgsspur

Fabio Quartararo ist auf der Erfolgsspur

Das Petronas Yamaha Team um Fabio Quartararo und Franco Morbidelli kommt mit klaren Vorstellungen nach Brünn, wo am Wochenende das dritte MotoGP-Rennen der Saison 2020 stattfindet.

Fabio Quartararo erwischte einen Traumstart in seine zweite Saison in der Königsklasse der Motorrad-WM: Beim Doppel-Event in Jerez eroberte er zwei Mal die Pole-Position und ließ darauf seine MotoGP-Siege 1 und 2 folgen. «Diese Woche zu Hause tat gut, um über die ersten zwei Grand Prix der Saison nachzudenken und es zu genießen», betonte der 21-Jährige, ehe es weiter nach Tschechien geht – erstmals in seiner noch jungen Karriere reist er als WM-Leader zum nächsten Schauplatz.

«Brünn ist eine Strecke, die ich wirklich mag. Wir wissen schon aus dem Vorjahr, dass wir dort schnell sein können und die Performance stimmt, auch wenn es nicht der beste Ort für unser Motorrad ist», weiß der Petronas-Yamaha-Star, der auf dem Masaryk Ring 2019 nach drei freien Trainings auf Platz 1 der kombinierten Zeitenliste lag, im Rennen aber nur Siebter wurde. «Es gibt dort viele großartige Kurven, aber die letzte gehört sicher zu den besten: Man muss mit viel Kurvenspeed einbiegen, sich aber gleichzeitig auch schon vorbereiten, um die perfekte Linie für die Gerade zu erwischen.»

«Es ist großartig, nach zwei Siegen dorthin zu kommen. Wir wollen an diesem Wochenende um das Podium kämpfen. Unsere Erwartungen sind hoch und ich kann es kaum erwarten», gab sich der in Andorra wohnhafte Franzose selbstbewusst.

Sein Teamkollege Franco Morbidelli lag beim Andalusien-GP ebenfalls in einer aussichtsreichen Position, um seine bisherige Bestleistung in der MotoGP-Klasse (Platz 5) zu verbessern. Ein Defekt am Motor seiner M1 beendete das Rennen des 25-Jährigen aber frühzeitig. In Brünn ist er auf Wiedergutmachung aus: «Meine Erwartungen an Brünn sind hoch, vor allem weil es eine Strecke ist, die mir gefällt. Ich glaube, dass es generell eine der besten im Kalender ist: Eine Old-Style-Strecke, lang, weit, technisch und schnell», schwärme der Rossi-Schützling.

«Wenn ich an das Niveau denke, dass wir in Jerez erreicht haben, erwarte ich gute Dinge für das anstehende Wochenende», ergänzte «Franky». «In der Vergangenheit hatte ich dort auch schon einige gute Ergebnisse. Natürlich müssen wir in diesem Jahr besser sein. Ich glaube, wir werden gute Kämpfe haben. Ich freue mich darauf und habe mir zum Ziel gesetzt, in den Top-5 zu landen.»

WM-Stand nach 2 von 14 Rennen:

1. Quartararo, 50 Punkte. 2. Viñales 40. 3. Dovizioso 26. 4. Nakagami 19. 5. Pol Espargaró 19. 6. Rossi 16. 7. Miller 13. 8. Alex Márquez 12. 9. Zarco 12. 10. Morbidelli 11. 11. Mir 11. 12. Bagnaia 9. 13. Oliveira 8. 14. Petrucci 7. 15. Rabat 7. 16. Rins 6. 17. Smith 5. 18. Binder 3. 19. Crutchlow 3.

Konstrukteurs-WM nach 2 von 14 Rennen:

1. Yamaha 50. 2. Ducati 26. 3. Honda 19. 4. KTM 19. 5. Suzuki 11. 6. Aprilia 5.

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