Valentino Rossi (9.): «Reihenmotor nicht das Problem»
Yamaha erlebte beim Steiermark-GP auf dem Highspeed-Kurs von Spielberg einen enttäuschenden Sonntag. Platz 9 durch den 41-jährigen Valentino Rossi war am Ende noch die beste Ausbeute.
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Altmeister Valentino Rossi war auch beim Steiermark-GP die erste M1 im Ziel, das war angesichts des neunten Rangs aber ein schwacher Trost. "Wir wissen, dass wir auf dieser Strecke leiden müssen, weil der Top-Speed hier sehr wichtig ist. Und in diesem Jahr ist der Unterschied im Top-Speed riesig", seufzte "Vale". "Es ist sehr schwierig, damit umzugehen. Das war es aber auch schon im Vorjahr. Wir haben hart gepusht, um die Situation zu verbessern, trotzdem blieb sie sehr ähnlich. Hier gibt es lange Geraden und wir leiden." Tatsächlich fanden sich die M1 an den zwei Spielberg-Wochenenden regelmäßig am Ende der Top-Speed-Tabellen wieder.
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Zu seiner Performance in Österreich ergänzte der neunfache Weltmeister: "Es waren merkwürdige Rennen. Vor einer Woche habe ich Platz 5 geschafft, das lag aber auch an den vielen Stürzen vor mir. Für heute hatten alle ihre Probleme gelöst und sie haben es geschafft, die Extra-Power, die sie im Vergleich zu uns haben, auf den Asphalt zu bringen – und die erste Yamaha findet sich auf Platz 9 wieder. Es ist schwierig, weil die Probleme in den vergangenen Jahren sehr ähnlich waren. Es stimmt aber auch, dass wir auf anderen Strecken sehr gut sind, in Jerez zum Beispiel waren wir auf 1, 2 und 3. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Rennen konkurrenzfähiger sein können, denn so ist es schwierig." Noch schwieriger war der Sonntag für seinen Teamkollegen Maverick Viñales, der bei mehr als 200 km/h wegen eines Bremsversagens von seiner M1 abspringen musste. Der "Dottore" hatte im Steiermark-GP keine derartigen Sorgen: "Ich hatte in der vorherigen Woche noch ein paar Probleme mit der Bremse, aber in dieser Woche haben wir zusammen mit Brembo hart gearbeitet und seit Freitag ein anders Material verwendet. Ich hatte dann heute im Rennen keine besonderen Schwierigkeiten auf der Bremse."
Generell gelte aber: "Diese Strecke ist sehr anspruchsvoll für die Bremsen, jeder hat gelitten." Im Falle der Yamaha-Piloten komme aber erschwerend hinzu: "Wir versuchen, auf der Bremse gutzumachen, was wir auf den Geraden verlieren. Denn unser Motorrad ist langsam, dafür aber in der Bremsphase gut. Wir versuchen also, wirklich hart zu bremsen und beanspruchen die Bremsen dadurch stark. Daher haben wir mehr Mühe."
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Besser lief es beim Doppel-Event auf dem Red Bull Ring für die Suzuki-Piloten: "Sie waren an diesen zwei Wochenenden beeindruckend. Sie haben sehr viel und hart gearbeitet – und auf eine gute Weise. Das Problem beim Top-Speed ist also nicht der Reihenmotor. Die Suzuki verfügt in der Beschleunigung über einen besseren Grip als wir, aber auch der Motor ist schneller. Ich war heute hinter Rins und zwischen einer Kurve und der nächsten konnte er viel schneller beschleunigen als ich. Das bedeutet, dass Suzuki auf die richtige Art und Weise gearbeitet hat. Wir hoffen, dass wir uns verbessern können."
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