In Brünn zog sich Pecco Bagnaia einen Schienbeinbruch zu, fünf Tage nach der Operation trainierte er wieder, verlor aber trotzdem 4 kg. Wie schätzt der Ducati-Pilot die Situation von Marc Márquez ein?
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Am 8. August wurde Francesco "Pecco" Bagnaia in Ancona am rechten Schienbein operiert, die Fraktur wurde mit einer Platte stabilisiert. Fünf Wochen später gab der Pramac-Ducati Pilot in Misano sein Comeback – und fuhr auf Anhieb aufs Podium. Es war sein erster Podestplatz in der Königsklasse.
Werbung
Werbung
Einfach war der Weg dahin aber nicht: "Ich habe nach fünf Tagen zum ersten Mal wieder trainiert, weil mein Ziel war, es zu Misano-1 zu schaffen. Wir haben die Reha-Zeit stark verkürzt. Denn mit meiner OP hätte ich normalerweise zwei Monate warten müssen, bevor ich wieder etwas machen konnte. In meiner Situation war das aber nicht möglich, also haben wir nach der OP sehr schnell wieder angefangen. Aber nur, weil ich das Bein nicht belasten konnte, habe ich 4 kg verloren", verriet der 23-jährige Italiener. Auf Marc Márquez angesprochen, ergänzte Pecco: "Ich weiß nicht, wie es Marc ergeht. Aber es ist schon unglaublich, wie unser Körper sich nach einer Operation verändert."
Längst fiebern die MotoGP-Fans dem Comeback des Repsol-Honda-Stars entgegen. Ein offizielles Datum gibt es zwar nicht, die Rede ist aber von Aragón in der nächsten Woche. Der Titelverteidiger brach sich bekanntlich beim WM-Neustart in Jerez den rechten Oberarm. Nach einer missglückten Rückkehr auf das MotoGP-Bike nur vier Tage nach der Operation und einem angeblichen Haushaltsunfall musste sich der 27-jährige Spanier am 4. August einem zweiten Eingriff unterziehen. Sechs Wochen später berichtete der achtfache Weltmeister auf seinen Social-Media-Kanälen erstmals von einer Trainingseinheit, seither zeigt er sich regelmäßig auf dem Rennrad oder zuletzt auch in der Kraftkammer.
Werbung
Werbung
Dass MotoGP-Stars Verletzungen beeindruckend schnell wegstecken, zeigte nicht nur Bagnaia mit seinem Podestplatz in Misano. Einen Vergleich mit Marc Márquez will der zukünftige Ducati-Werksfahrer aber nicht ziehen. "Jede Person ist anders", entgegnete der Moto2-Weltmeister von 2018. "Wir haben schon gesehen, dass Marc in diesen Dingen wie ein Tier ist. Es ist unglaublich, was er in Jerez nach vier Tagen geleistet hat. Ich weiß nicht, was er in dieser Zeit gemacht hat, aber das Training nach langer Zeit wieder aufzunehmen, ist sicher sehr schwierig. Vielleicht hat er auch viel Gewicht verloren. Er war, glaube ich, ein paar Wochen länger ohne Training als ich, das ist eine lange Zeit. Da ist es dann sehr schwierig."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.