Honda-MotoGP-Testfahrer Stefan Bradl rechnet mit einer Vertragsverlängerung bei Honda. Aber Andrea Dovizioso ist bei den Japanern ebenfalls im Gespräch.
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Zum siebten Mal vervollständigt Stefan Bradl am kommenden Wochenende beim Grand Prix von Aragonien auf dem MotoLand Aragón, wo er 2014 den vierten Platz auf der LCR-Honda erkämpfte, statt des verletzten Weltmeisters Marc Márquez das Repsol-Honda-Werksteam. Nach vielen Enttäuschungen in diesem Jahr gelang Alex Márquez beim Le-Mans-GP im Regen Platz 2, Bradl wurde Achter, das beste Saisonergebnis der Weltmeister-Truppe.
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Stefan Bradl hat sich vorgenommen, in Aragón endlich auch die leicht verbesserte Schlagkraft der Honda RC213V unter Beweis zu stellen. Aber bisher können die Honda-Fahrer das Potenzial der neuen weichen Michelin-Hinterradreifen nicht zu 100 Prozent nutzen. Deshalb kommen die schlechten Startplätze zustande, eine schlechte Ausgangslage für die Rennen. Sogar Cal Crutchlow hat im August zwei Rennen außerhalb der Punkteränge beendet, in der WM kommt er vorläufig über Platz 19 nicht hinaus. Ducati schaffte in Le Mans den ersten MotoGP-Sieg durch Danilo Petrucci. Zeitweise lagen mit Dovizioso und Miller zwei weitere Ducati-Fahrer in den Top-3. Lag das in erster Linie an der nassen Fahrbahn? "Petrucci ist bekannt dafür, dass er sich im Regen gut schlägt. Auch Dovi und Miller sind gute Regenfahrer", weiß Bradl. "Es sind Kleinigkeiten, die dann in so einem Rennen ausmachen. Es ist wichtig, welches Gefühl du für die Reifen aufbaust. Die Michelin-Regenreifen waren trotz der kühlen Witterung sehr stark. Es war schwierig, die Reifen auf der linken Seite auf Temperatur zu bringen. Aber sobald du ein Gefühl dafür aufbauen konntest, war es in Ordnung. Dovi hat vielleicht zu viel überlegt oder auf die WM geachtet."
Stefan Bradl geht bisher davon aus, dass er 2021 das vierte Jahr als HRC-Testfahrer verbringen wird. Aber solange sich Andrea Dovizioso mit keinem Werk für 2021 geeinigt hat, bleibt der Italiener auch bei Honda ein Thema. "Dovi" fuhr die MotoGP-WM von 2009 bis Ende 2011 vier Jahre auf Honda, die letzten drei Jahre im Repsol-Werksteam.
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Doch Bradl berichtet von einem sehr engen und vertrauensvollen Verhältnis zum HRC-Management. Repsol-Honda-Teammanager Alberto Puig stellte sich beim GP de France sogar als "Grid Girl" bei Bradl zur Verfügung. "Bei mir ist ein Mechaniker aus privaten Gründen ausgefallen, deshalb hat mein normaler Schirmhalter keine Zeit gehabt; er hat als Mechaniker aushelfen müssen. Deshalb hat Alberto diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen", schmunzelte Stefan. "Er weiß als Ex-GP-Fahrer genau, was man in so einem Moment zum Piloten sagt und über welche Themen man nicht spricht. Die Worte, die Alberto vor dem Start sagt, sind sehr gut ausgewählt. Er weiß, was er in der jeweiligen Situation zu sagen hat."
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Rennergebnis MotoGP Le Mans/F:
1. Danilo Petrucci, Ducati, 26 Runden in 45:54,736 min 2. Alex Márquez, Honda, +1,273 sec 3. Pol Espargaró, KTM, +1,711 4. Andrea Dovizioso, Ducati, +3,911 5. Johann Zarco, Ducati, +4,310 6. Miguel Oliveira, KTM, +4,466 7. Takaaki Nakagami, Honda, +5,921 8. Stefan Bradl, Honda, +15,597 9. Fabio Quartararo, Yamaha, +16,687 10. Maverick Viñales, Yamaha, +16,895 11. Joan Mir, Suzuki, +16,980 12. Brad Binder, KTM, +27,321 13. Pecco Bagnaia, Ducati, +33,351 14. Aleix Espargaró, Aprilia, +39,176 15. Iker Lecuona, KTM, +51,087 Fahrer-WM-Stand nach 9 von 14 Rennen:
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