WM-Leader Joan Mir: «Habe am meisten zu verlieren»
Im Zeittraining des Europa-GP in Valencia zeigte sich der MotoGP-WM-Führende Joan Mir (Suzuki Ecstar) entgegen seiner bisherigen Qualifying-Schwäche stark. Seine schärfsten Rivalen strauchelten.
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Das Top-Thema des Tages auf der spanischen Rennstrecke in Valencia waren die wechselhaften Streckenverhältnisse. Suzuki-Pilot Joan Mir, der schon des Öfteren den Umweg übers Qualifying 1 nehmen musste, schaffte mit Platz 10 im einzigen trockenen zweiten freien Training den direkten Einzug ins Q2. "Ich bin sehr zufrieden, da ich meine Rundenzeiten im Nassen in jedem Training verbessern konnte. Ich bin bei allen Bedingungen stark und starte am Sonntag aus der zweiten Reihe ins Rennen. Wir haben klasse Arbeit geleistet", freute sich der Mallorquiner über Platz 5.
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Der Rennsonntag wird sowohl für die Fahrer als auch die Hersteller eine Lotterie, das weiß auch Mir: "Niemand kennt das Motorrad im Trockenen, daher wird das Warm-up für die Reifenwahl und die Renneinstellungen entscheidend sein. Nicht nur der Fahrer wird einen Unterschied ausmachen, auch die richtigen Motorrad-Einstellungen werden ein entscheidender Faktor sein." Während Joan Mir optimistisch in Richtung Rennen blickt, haben seine ärgsten WM-Verfolger Probleme. Fabio Quartararo musste mit Platz 11 vorliebnehmen. Und Maverick Vinales schaffte mit Platz 15 nicht einmal den Sprung ins Q2 und muss zudem aus der Boxengasse starten, weil Yamaha einen zusätzlichen sechsten Motor für ihn braucht. "Meine WM-Rivalen starten von weit hinten, das ist positiv. Dennoch muss ich mich auf meine Leistung konzentrieren und versuchen, um den Sieg zu kämpfen. Als WM-Führender habe ich am meisten zu verlieren, aber das ist normal. Ich denke nicht viel an den WM-Titel, da bei noch drei zu fahrenden Rennen viel passieren kann", meinte der 23-Jährige zurückhaltend. Das MotoGP-Rennen startet am Sonntag um 14 Uhr.
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