Andrea Dovizioso: Sein Spielberg-Geheimnis

Von Johannes Orasche
MotoGP
Die letzte Kurve in Spielberg 2019: Andrea Dovizioso setzt sich gegen Marc Márquez durch

Die letzte Kurve in Spielberg 2019: Andrea Dovizioso setzt sich gegen Marc Márquez durch

Andrea Dovizioso verabschiedete sich nach acht Jahren von Ducati und legt 2021 eine Auszeit ein, möchte 2022 aber ein Comeback starten. Der Italiener erklärt das Geheimnis seiner MotoGP-Erfolge von Spielberg.

Andrea Dovizioso (34) hat in Spielberg mit der Werks-Desmosedici zwischen 2017 und 2020 drei Mal den MotoGP-Sieg eingefahren. Seine Spezialität in Spielberg erklärt der Italiener so: «Die ersten drei Bremsmanöver auf der Piste von Spielberg passen einfach sehr gut zu mir und meinem Fahrstil. Ich bremse hart, aber auch sehr genau. Ich habe mich auch jedes Mal von Beginn an sehr wohl gefühlt auf dem Red Bull Ring.»

Die Königskämpfe gegen Marc Márquez (27) haben auch beim coolen Dovizioso Eindruck hinterlassen. 2017 und 2019 besiegte Dovizioso Márquez in Spielberg jeweils auf den letzten Metern: «Die Emotionen waren unglaublich nach den Fights in der letzten Kurve gegen Marc. Man weiß ja, dass er bis zum Schluss alles gibt. Ich konnte für mich aber immer wieder eine gute Situation kreieren. Wenn du versuchst, noch aggressiver als Marc zu fahren, geht das ohnehin nicht.»

Sein Sieg und die fürchterliche Kollision zwischen Zarco und Morbidelli beim ersten Teil des Österreich-GP 2020 hat «Dovi» aber auch noch im Kopf: «Der Crash war zunächst unglaublich. Wir hatten so ein Riesenglück. Als Fahrer darfst du darüber nicht nachdenken. Da gehst du als Mensch schon über das Limit hinaus. Wenn du auf dem Bike sitzt, musst du glauben, dass es dir nicht passieren kann. Bei Valentino ist es am Ende des Re-Starts ja auch wieder ganz gut gelaufen. Wenn es nach so einem Zwischenfall weitergeht, bist du nur noch der Fahrer.»

Wie wird Dovi eigentlich den ersten Winter als MotoGP-Frühpensionist verbringen? «Ich plane wegen Corona noch nichts. Ich muss auch nicht bereit sein für Tests. Ich werde sicher ein wenig Snowboarden gehen, aber auch andere Dinge machen.»

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