Andrea Dovizioso: «Wir arbeiten auf 2022 hin»

Von Johannes Orasche
MotoGP
Ende einer Dienstfahrt: Andrea Dovizioso nach dem Rennen in Portimão

Ende einer Dienstfahrt: Andrea Dovizioso nach dem Rennen in Portimão

Der scheidende Ducati-MotoGP-Star Andrea Dovizioso liess in der Live-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» mit interessanten Aussagen aufhorchen.

Mit Platz 6 vor Stefan verteidigte Andrea Dovizioso (34) am Sonntag in Portimão in einem mühsamen Rennen knapp den vierten WM-Rang in der MotoGP-WM. Jetzt fragen sich viele Beobachter, wie es weitergeht, nachdem er für 2021 keinen Deal unterzeichnet hat. «Im Moment ist mein Plan, mehr Motocross zu fahren. Das ist meine große Leidenschaft. Ich will Hobbyrennen fahren, das ist mein Niveau. Ich freue mich darauf. Für 2021 hat sich ja keine Situation mit einem Team ergeben. Ich werde jetzt mit meinem Manager auf das Jahr 2022 hinarbeiten. Die Jugend drängt nach, aber ich will versuchen, für mich eine gute Situation zu entwickeln.»

«Ich habe immer noch dieses Feuer in mir. Wenn es passt, möchte ich zurückkommen. Ich werde daran arbeiten. Klar bin ich offen für Angebote. Die Zukunft für 2022 fängt schon nach ein paar Rennen im nächsten Jahr an. Mal schauen, ob 2021 normal losgeht, oder nicht. Es geht darum, ob wir in Europa fahren oder nicht. In diesem Saison hat sich sehr viel verändert. Es waren viele Fahrer und viele Marken, die gewonnen haben.»

Zur Saison 2020: «Ich bin schon enttäuscht. Anfang der Saison haben alle eine hart umkämpfte Saison erwartet. Marc zu schlagen ist generell sehr hart, vor allem über eine Saison. Dann hat es sich anders entwickelt.»

Dovi erinnert sich: «Wir hatten dann diesen Wechsel bei den Hinterreifen. Die Unterschiede kamen einfach nur durch die Reifen. Keiner war konstant. Suzuki war vielleicht etwas konstanter, dafür hatten sie im Quali mehr Probleme. Ich konnte nicht so fahren, wie ich es in den letzten drei Jahren gezeigt habe. Ich konnte auch nicht das Potenzial des Bikes herausholen. Ich muss mich wohl fühlen auf dem Bike.»

Ergebnisse MotoGP Portimao/P:

1. Miguel Oliveira, KTM, 25 Runden in 41:48,163 min
2. Jack Miller, Ducati, +3,193 sec
3. Franco Morbidelli, Yamaha, +3,298
4. Pol Espargaró, KTM, +12,626
5. Takaaki Nakagami, Honda, +13,318
6. Andrea Dovizioso, Ducati, +15,578
7. Stefan Bradl, Honda, +15,738
8. Aleix Espargaró, Aprilia, +16,034
9. Alex Márquez, Honda, +18,325
10. Johann Zarco, Ducati, +18,596
11. Maverick Viñales, Yamaha, +18,685
12. Valentino Rossi, Yamaha, +18,946
13. Cal Crutchlow, Honda, +19,159
14. Fabio Quartararo, Yamaha, +24,376
15. Alex Rins, Suzuki, +27,776
16. Danilo Petrucci, Ducati, +34,266
17. Mika Kallio, KTM, +48,410
18. Tito Rabat, Ducati, +48,411
– Lorenzo Savadori, Aprilia
– Joan Mir, Suzuki
– Brad Binder, KTM
– Pecco Bagnaia, Ducati

Endstand Fahrer-WM nach 14 Rennen:

1. Mir 171 Punkte. 2. Morbidelli 158. 3. Rins 139. 4. Dovizioso 135. 5. Pol Espargaró 135. 6. Viñales 132. 7. Miller 132. 8. Quartararo 127. 9. Oliveira 125. 10. Nakagami 116. 11. Binder 87. 12. Petrucci 78. 13. Zarco 77. 14. Alex Márquez 74. 15. Rossi 66. 16. Bagnaia 47. 17. Aleix Espargaró 42. 18. Crutchlow 32. 19. Bradl 27. 20. Lecuona 27. 21. Smith 12. 22. Rabat 10. 23. Pirro 4.

Endstand Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 221 Punkte. 2. Yamaha 204. 3. Suzuki 202, 4. KTM 200. 5. Honda 144. 6. Aprilia 51.

Endstand Team-WM:

1. Team Suzuki Ecstar, 310 Punkte. 2. Petronas Yamaha SRT 248. 3. Red Bull KTM Factory Racing 222. 4. Ducati Team 213. 5. Pramac Racing 163. 6. Monster Energy Yamaha MotoGP 178. 7. Red Bull KTM Tech3, 152. 8 LCR Honda 148. 9. Repsol Honda Team 101. 10. Esponsorama Racing 87. 11. Aprilia Racing Team Gresini 54.

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