Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Jack Miller dominierte auch das FP2 beim zweiten Katar-GP. Schon vor einer Woche hatte er sich der Lenovo-Ducati-Werkspilot von seiner besten Seite gezeigt, ehe ihn am Samstag Teamkollege Pecco Bagnaia die Pole wegschnappte. Miller schaffte eine Zeit von 1:53,145 min. Die Pole-Zeit vom letzten Samstag lag bei 1:52,772 min.
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Fühlte sich "JackAss" durch den Nakagami-Crash behindert? "Als ich aus Kurve 6 rausgekommen bin, habe ich sofort den Staub gesehen. Taka ist zu diesem Zeitpunkt immer noch gerollt… Ich war dicht hinter ihm und dachte, meine Rundenzeit werde gestrichen. Das ist mir schon einmal passiert, ich wollte das nicht wieder erleben, deshalb habe ich sicherheitshalber das Gas zugedreht. Ich wusste, ich kann trotzdem unter die Top-Ten fahren und den Grundstein für den direkten Einzug ins Q2 legen. Denn im FP3 morgen werden die Verhältnisse nicht so gut sein wie heute im FP2. Das haben wir schon letzte Woche gesehen." Alex Rins berichtete heute, die Verhältnisse seinen ziemlich anders gewesen als letzten Wochenende. "Ja, es war heute extrem heiß. Aber ich habe auf der Strecke alles erledigt, was getan werden musste", versicherte Jack. "Ich bin im FP1 drei Runs zu je vier Runden gefahren. Die Temperatur im FP1 war mit rund 36 Grad fast doppelt so hoch wie am Abend im FP2. Wir haben das Set-up für das FP1 nicht geändert, wir haben in erster Linie ‚engine mappings‘ getestet. Erst am Abend haben wir die Zeitenjagd gemacht. Ich stimme zu, der Grip fühlt sich anders an als vor einer Woche. Aber ich hatte das Gefühl, ich sei heute ähnlich gut gefahren wie bei den Tests, zum Beispiel beim Bremsdruck habe ich das gemerkt. Letztes Wochenende konnte ich diesen Bremsdruck nicht nutzen."
Miller erlebte eine Schrecksekunde und konnte einen Sturz vermeiden. "Alle Beobachter haben mich gefragt, ob ich mir bei diesem Vorkommnis weh getan habe, aber das war nicht der Fall", erzählte der schnellste Australier. "Meine Fortpflanzungsorgane oder meine familiären Juwelen sind heil geblieben."
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Am Sonntag kam Miller in Doha wegen eines stark nachlassenden Hinterreifens nur auf Platz 9 ins Ziel. "Sieben Punkte ist besser als null Punkte", sagt er. "Aber was damals passiert ist, wird sich niczt wiederholen. Das steht fest."
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In der Box von Miller waren heute ein paar seltsame Fotos zu sehen. "Die Bilder habe ich neu aufgeklebt, wie man es in einem Spind macht. Eines zeigt Leo aus unseren Team, das andere zeigt meinen Crew-Chief Pipi bei einem Burn-out. Dazu habe ich ein Bild von Tardozzi aufgehängt. Von Paolo Ciabatti suche ich noch eines. Ein altes aus seiner Rallye-Zeit."
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