Jack Miller nach OP: «Nicht bei 100 Prozent»

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Nach dem Eingriff befindet sich Ducati-Werksfahrer Jack Miller zwar im Zeitplan. Jedoch glaubt er nicht, dass er im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird. Stallrivale Francesco Bagnaia ist optimistisch vor dem Portugal-GP.

Die ersten beiden Rennen in Katar verliefen nicht nach dem Geschmack von Jack Miller. Der Australier war bei den Testfahrten der schnellste MotoGP-Fahrer des Feldes, doch bei den Meisterschaftsrennen reichte es nur zu zwei neunten Plätzen.

In Portugal soll es am Wochenende besser werden. In der Zwischenzeit hat sich Miller einer Arm-Pump-Operation unterzogen, um wieder voll angreifen zu können. «Ich habe nach dem Eingriff sofort mit der Reha begonnen und alles läuft nach Plan. Ich werde zwar nicht bei 100 Prozent sein, aber ich werde versuchen, mein Bestes zu geben», erklärt Miller.

Der 26-Jährige kehrt mit guten Erinnerungen an das Autodromo Internacional do Algarve zurück. Im Vorjahr belegte er hinter Lokalmatador Miguel Oliveira den zweiten Platz. Er blickt voraus: «Das ist eine Strecke, die ich mag. Im Vorjahr stand ich nach einem spannenden Zweikampf mit Fraco Morbidelli auf dem Podium.»

Beim zweiten Katar-Wochenende blieb Miller hauptsächlich in Erinnerung, weil er mit Weltmeister Joan Mir aneinandergeriet. Das harte Manöver wurde von der Rennleitung nicht sanktioniert, doch in Portugal will Miller mit Ergebnissen wieder aufhorchen lassen. Zunächst muss er aber bei den Rennärzten vorstellig werden. Erst wenn sie am Donnerstag grünes Licht geben, kann der Australier starten.

Teamkollege Francesco Bagnaia kommt als WM-Vierter nach Europa und möchte seinen Trend bestätigen. Dabei sinnt er auf Wiedergutmachung, denn 2020 schied er in Portugal aus. Der Italiener schätzt die Ausgangslage so ein: «Die fast zweiwöchige Pause hat mir gutgetan. Jetzt bin ich bereit für den ersten europäischen Grand Prix. Letztes Jahr hatte ich hier Probleme, für mich war es ein schwieriger Moment in der Saison 2020. In diesem Jahr gehe ich mit einer anderen Einstellung in das Wochenende. Bei den letzten beiden Rennen in Katar war mein Gefühl mit der Desmosedici ausgezeichnet, das stimmt mich zuversichtlich. Ich bin sicher, dass ich alle Möglichkeiten habe, um am Sonntag um ein weiteres gutes Ergebnis zu kämpfen.»

Stand Fahrer-WM nach 2 von 19 Rennen:

1. Zarco, 40 Punkte. 2. Quartararo 36. 3. Viñales 36. 4. Bagnaia 26. 5. Rins 23. 6. Mir 22. 7. Martin 17. 8. Aleix Espargaró 15. 9. Miller 14. 10. Pol Espargaró 11. 11. Bastianini 11. 12. Binder 10. 13. Bradl 7. 14. Rossi 4. 15. Morbidelli 4. 16. Oliveira 4. 17. Marini 0. 18. Lecuona 0. 19. Nakagami 0. 20. Savadori 0. 21. Petrucci 0.

Stand Marken-WM:

1. Yamaha, 50 Punkte. 2. Ducati 40. 3. Suzuki 26. 4. Aprilia 15. 5. KTM 11. 6. Honda 11.

Stand Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha, 72 Punkte. 2. Pramac Ducati 57. 3. Suzuki Ecstar 45. 4. Ducati Lenovo 40. 5. Repsol Honda 18. 6. Aprilia Gresini 15. 7. Red Bull KTM 14. 8. Esponsorama Ducati 11. 9. Petronas Yamaha SRT 8.

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