Jack Miller sagte: «Beeilt euch, das Motorrad brennt»
Nur zehn Tage nach seiner Unterarm-Operation beendete Ducati-Werksfahrer Jack Miller den Freitag des MotoGP-Events in Portimao als Fünfter. Teamkollege Pecco Bagnaia sorgte für die Bestzeit.
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Nach dem zweiten Katar-GP ließ sich Jack Miller am 6. April im Universitätsklinikum "Dexeus" in Barcelona von Dr. Xavier Mir am rechten Unterarm operieren, um die Armpump-Probleme loszuwerden. Seither sind zehn Tage vergangen, das freie Training in Portimao beendete der Australier am Freitag in der kombinierten Zeitenliste auf dem beachtlichen fünften Platz.
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Millers Befürchtungen, dass er in Portugal nicht auf 100 Prozent sein würde, bewahrheiten sich bislang nicht: "Ich fühle mich gut, der Arm hat sich auch direkt nach der Operation gut angefühlt. Ich konnte trainieren, wie es wirklich um dich steht, weißt du aber erst, wenn du mit dem Motorrad fährst. Ob die OP letztlich ein großer Erfolg war, werden wir aber erst in Jerez erfahren, wo es mehr schnelle Rechtskurven gibt, in denen ich Schwierigkeiten hatte. Ich bin glücklich, dass ich hier und gesund bin. Bei jeder einzelnen Runde habe ich ein fettes Grinsen im Gesicht. Fest steht, ich will um einen Podestplatz kämpfen. Dafür müssen wir uns in der Rennpace noch ein bisschen verbessern." Ducati-Lenovo-Kollege Pecco Bagnaia sorgte am Freitag für die Bestzeit, auf ihn verlor Miller 0,470 sec. Für den meisten Gesprächsstoff sorgte er aber, als er WM-Leader Johann Zarco am Ende von FP2 mitnahm, nachdem der Franzose seine qualmende Pramac-Ducati am Streckenrand abgestellt hatte.
Was verlangst du als Taxifahrer, wurde er in der digitalen Medienrunde gefragt. "Wenn du fragen musst, kannst du es dir nicht leisten, ganz einfach", schmunzelte der 26-Jährige. "Ich habe gesehen, dass sein Motorrad unten etwas brannte und sagte ihm das. Die Streckenposten haben erst nichts unternommen. Ich habe ihnen dann gesagt, dass sie sich gefälligst beeilen sollen, das Motorrad brennt! Ich hätte ihn angeschoben, aber die Marshals hätten ihn eh nicht mehr fahren lassen, obwohl nirgends Öl war. Also habe ich ihn gefragt, ob er bei mir mitfahren will. Das erste Mal ist gratis, beim zweiten Mal musst du bezahlen."
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Dass Marc Marquez bei seinem Comeback gleich auf Platz 6 brauste, überraschte Miller nicht: "Wir wissen, wie extrem talentiert er ist. Man muss sich nur die Trainings anschauen, dann kann man gleich sehen, was er auf einem Motorrad leistet. Er macht Sachen, bei denen man sich fragt, wie er das hinbekommt. Mich hat es gefreut, als ich ihn am Freitagmorgen lachen sah – ich weiß, wie viel ihm dieser Sport bedeutet. So geht es uns allen, wir lieben es. Und wenn du das neun Monate lang nicht machen kannst, dann ist damit nicht einfach umzugehen."
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