Repsol-Honda-Star Marc Márquez beendete seinen Comeback-Tag in der MotoGP-WM in den Top-10. Die Freitagsbestzeit zeigte in Portimão Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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In der Schlussphase des zweiten freien Moto3-Trainings zog ein kurzer Regenschauer über das "Autódromo Internacional do Algarve". Als die Ampel gleich im Anschluss um 14.10 Uhr Ortszeit (15.10 MESZ) für die MotoGP-Klasse auf grün schaltete, zeigte sich zwar wieder die Sonne, die Regenwolken hingen aber noch bedrohlich über der Strecke. Die Lufttemperatur lag bei 20 Grad, auf dem Asphalt wurden 28 Grad gemessen. Das FP2 begann mit einem Schreckmoment: Gleich zu Beginn flog Takaaki Nakagami auf der Kuppe vor Kurve 1 ab. Der LCR-Honda-Pilot stand zwar schnell wieder auf eigenen Beinen, hielt sich aber sofort das rechte Handgelenk und wurde ins Medical Centre gebracht. Nach zehn Minuten lag Doha-GP-Sieger Fabio Quartararo mit einer 1:41,399 min auf Platz 1. Hinter dem Yamaha-Werksfahrer folgten innerhalb von nur 0,05 sec drei Fahrer: Alex Rins, Joan Mir und Vorjahressieger Miguel Oliveira. Marc Márquez hielt sich mit knapp sechs Zehntel Rückstand auf Platz 10. Fünf Minuten später übernahm Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia mit einer 1:41,052 min die Spitze des Klassements. Joan Mir schob sich 0,116 sec dahinter auf Rang 2. Zum Vergleich: Die FP1-Bestzeit von Maverick Viñales (Yamaha) war eine 1:42,127 min. Miguel Oliveira (KTM) stand 2020 mit einer 1:38,892 min auf der Pole-Position. Der Rundenrekord von Oliveira liegt bei 1:39,855 min.
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Kurz nach der Halbzeit der 45-minütigen Session übernahm Lokalmatador Oliveira (mit hartem Vorder- und Medium-Hinterreifen) mit 1:41,038 min Platz 1. Im nächsten Umlauf schob sich Marc Márquez auf Platz 3 nach vorne (+ 0,055 sec). Rins war dann noch einmal 0,018 sec schneller als Oliveira, wurde wenig später aber wieder von Quartararo abgelöst: Seine 1:40,990 min stand nun an der Spitze der Zeitenliste. Eine Viertelstunde vor Schluss trennten die Top-5 nur eine Zehntelsekunde. Aleix Espargaró schob sich kurz darauf als Fünfter zunächst zwischen Bagnaia und Márquez auf Platz 5. Im nächsten Versuch setzte der Aprilia-Werksfahrer dann in 1:40,907 min sogar die neue Bestzeit. WM-Leader Zarco lag unterdessen als Zehnter 0,489 sec zurück, Valentino Rossi fand sich auf Platz 14 wieder (+ 0,741 sec). Zehn Minuten vor Schluss lagen übrigens alles sechs Hersteller in den Top-6 bzw. in 0,186 sec: Aleix Espagaró (Aprilia), Quartararo (Yamaha), Rins (Suzuki), Oliveira (KTM), Bagnaia (Ducati) und Marc Márquez (Honda). Die finalen FP2-Minuten versprachen noch einmal Spannung, denn bis auf Morbidelli ließen alle Fahrer einen weichen Hinterreifen aufziehen. Auch Nakagami schwang sich nach einem Check-up im Medical Centre für die Schlussphase wieder auf seine Honda. Oliveira eröffnete den Reigen der Zeittattacken mit einer 1:40,703 min. Titelverteidiger Mir war dann aber ganze 0,418 sec schneller. Nur zehn Tage nach seiner Armpump-OP war auch Jack Miller an der Spitze dabei: Zwischenrang 2 (+ 0,051 sec). Sein Teamkollege Bagnaia blieb dann aber als Erster des Wochenendes unter 1:40 min: Die 1:39,866 min des Italieners war die neue Richtzeit. Marc Márquez ging unterdessen in Kurve 1 weit, nachdem er einen Wackler auf der Kuppe hatte. Aleix Espargaró stürzte in Kurve 11. Quartararo kam bis auf 0,038 sec an Peccos Bestzeit heran. Allerdings wurde diese Rundenzeit später wieder gestrichen, weil die gelbe Flagge draußen war. Die zweitbeste Rundenzeit des Franzosen war trotzdem gut genug für Rang 2. Auch wenn Marc Márquez 265 Tage nicht mehr auf seiner MotoGP-Honda gesessen war, schob er sich auf dem letzten Drücker – und trotz eines Wacklers in Turn 7 – noch als Sechster in die Top-10. Nakagami schaffte das als Zehnter ebenfalls noch! Die Pramac-Ducati von WM-Leader Zarco (8.) qualmte nach Ende der Session und blieb daher am Streckenrand zurück. Das Miller-Taxi war aber zur Stelle: Der Australier lud seinen Markenkollegen kurzerhand auf und brachte ihn zurück an die Box.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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