Stefan Bradl tritt beim Jerez-GP für HRC mit einer Wildcard an. Er ist gespannt auf die Performance von Marc Márquez. «Er kann unter die Top-3 kommen», meint Bradl.
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Vor zwei Jahren gelang Stefan Bradl als Wildcard-Fahrer im Honda HRC Team der ausgezeichnete zehnte Platz. Mit so einem Ergebnis wäre der 31-jährige Bayer bei seinem dritten Renneinsatz in diesem Jahr (11. und 14. in Katar) Jederzeit einverstanden. "Auch der Einzug ins Qualifying 2 ist natürlich ein Ziel für das Wochenende", erklärte Bradl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.
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Da Stefan Bradl von Dezember bis April auf dem "Circuito de Jerez – Ángel Nieto" insgesamt 14 Testtage abgespult hat, darf er im FP1 heute mit gewissen Vorteilen rechnen. "Aber von diesen ganzen Testtagen waren nur sieben oder acht wirklich trocken und brauchbar", hält der Honda-Testfahrer fest. "Es wird ähnlich sein wie in Katar, wo ich durch den Shake-Down-Test einen Tag Vorsprung auf die Stammfahrer hatte. Die Kollegen sind jetzt vor 14 Tagen in Portimão gefahren, da habe ich pausiert. Die Stammfahrer sind nach drei Grand Prix in vier Wochen gut im Rhythmus. Die Strecke in Jerez kennt sowieso jeder sehr genau. Meine Vorteile sind also nicht so groß, dass ich mir einbilde, ich stehe am Freitag unter den ersten Drei. Die Kollegen werden rasch aufs Tempo drücken und bald auf Speed kommen. Aber Q2 und ein Platz in der Nähe der Top-Ten am Sonntag, das sind realistische Ziele. Aber das kann ich erst besser beurteilen, wenn wir im FP1 und FP1 ein gutes Set-up gefunden haben." Die Wettervorhersage für Jerez kündigt für das Wochenende Temperaturen von 20 bis 22 Grad an, in der Nacht kühlt es jeweils auf 8 Grad ab. Im FP1 und FP3 ist mit kühlen Temperaturen zu rechnen. Dazu werden für Freitag und Samstag Windböen bis zu 40 km/h gemeldet.
"Man darf nicht vergessen, dass ich am Wochenende auch wieder Testarbeit erledigen muss. Es gibt bei HRC immer neue Teile zu probieren", ist Bradl überzeugt. "Die entscheidende Session ist das FP3 am Samstagvormittag. Es wäre natürlich schon cool, wenn ich den direkten Einzug ins Q2 schaffe. Denn dann hätten wir den ersten Schritt schon erledigt. Das wäre wichtig."
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Stefan Bradl musste vor dem Abflug am Dienstag von München über Madrid nach Jerez die übliche Prozedur abwickeln: PCR-Test am Flughafen München Montagmittag, denn das negative Ergebnis darf bei der Ankunft am Zielflughafen maximal 48 Stunden alt sein. Am Dienstag also Rückkehr zum Airport. Und am Dienstag vor der Rückkehr muss wieder ein neuer Test präsentiert werden. Bradl wird am Montag beim MotoGP-Test in Jerez in der Box sein. Ob er auch ausrücken wird, ist noch offen. "Ob ich fahre, wissen wir noch nicht. E wird davon abhängen, was es zu probieren gibt und ob wir von diesen Teilen genug Quantität haben."
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Auf das Abschneiden von Superstar Marc Márquez ist Stefan natürlich genauso gespannt wie alle anderen Rennfahrer. "Ich denke, ein Podium in Jerez ist möglich bei ihm. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er jetzt vor der Kurve 3 irgendwie mehr Respekt hat. Den Grund für den Sturz kennt er ja."
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