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Marc Márquez vollendete den Freitag in Jerez an 16. Position. Im FP1 hatte er mit Platz 3 beim "Gran Premio Red Bull de España" noch wesentlich besser abgeschnitten. Und natürlich wurde er am Abend von den Journalisten gefragt, ob er in der Kurve 3, in der er im Vorjahr schwer stürzte, noch mit mehr Respekt als üblich ans Werk ging. "Ich habe die Daten gleich nach dem FP1 geprüft. Ich habe gesehen, dass ich in den Kurven 3 und 4 der schnellste Honda-Fahrer war. Das sind zwei Linkskurven, und ich liebe Linkskurven. Vielleicht habe ich dort in der ersten Runde ein bisschen aufgepasst. Aber ich fahre dort jetzt ganz normal. Der Sektor T1 ist momentan meine Stärke, und dort befinden sich diese zwei Kurven. Von der mentalen Seite habe ich dort kein Problem. Man darf dort keine Angst zeigen. Man muss diese Kurven richtig angriffslustig attackieren."
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In Portugal beklagte sich Marc, weil er mit dem rechten Ellbogen nicht den Asphalt steift. Zur Erinnerung: Der rechte Oberarm musste dreimal operiert werden, zweimal fand sogar eine Knochentransplantation statt. "Heute habe ich mich sehr stark darauf konzentriert, wie sich mein Körper vom FP1 zum FP2 entwickelt. Im FP1 habe ich mich auf Anhieb gut gefühlt. Ich konnte so fahren, wie ich mir das vorgestellt habe. Im FP2 hat sich etwas verändert, das habe ich unmittelbar nach dem Beginn des Trainings gefühlt. Im FP2 konnte ich meinen Körper nicht mehr so gut einsetzen und den Asphalt nicht mehr mit dem Ellbogen berühren", schilderte der Honda-Star. "Ich habe dann ein paar Runden lang nicht gepusht, ich wollte nur meine Position auf dem Motorrad verstehen. Ich habe gleich einen Kräftemangel im Bereich der rechten Schulter und am rechten Rücken bemerkt. Es wird wohl noch einige Zeit dauern. Bis die Muskulatur wieder besser funktioniert und die übliche Kraft zurückkehrt."
"Ich kann zwar die Muskeln nützen und pushen, wenn ich will. Aber ich bin die Sache heute anders angegangen als in Portugal. Dort habe ich mich am Freitag in jeder Runde stark angestrengt. Heute habe ich mit den frischen Reifen nicht so stark gepusht, weil das viel Anstrengung erfordert. Im FP2 bin ich an die Box gefahren und habe gesagt: ‚Ich kann euch von ein paar Problemen erzählen, aber sie kommen alle von meiner Position auf dem Motorrad. Also vergesst das alles, ich muss mich selber verbessern.‘ Aber wir arbeiten trotzdem am Set-up. Denn ich fühle mich nicht an allen Teilen der Strecke unkomfortabel. An manchen Stellen fühle ich mich so wie immer."
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