Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Francesco Bagnaia: Trainingsarbeit zahlt sich aus

Von Maximilian Wendl
Im Vorjahr hatte Francesco Bagnaia häufig Probleme mit der Front. In der Winterpause hat er viel Arbeit darauf verwendet, die Probleme zu überwinden - mit Erfolg: Die WM-Führung hat der Ducati-Pilot aktuell inne.

In einem Bereich hat sich der WM-Führende Francesco Bagnaia im Vergleich zum Vorjahr gewaltig gesteigert. Die Probleme, die er als damaliger Fahrer von Pramac Racing besonders bei niedrigeren Temperaturen mit der Front hatte, sind überwunden. Während des Rennwochenendes in Jerez bestätigt der Italiener: «Darüber bin ich sehr froh. Ich habe im Winter auf der Ranch von Valentino hart gearbeitet, um das Problem zu lösen und das hat funktioniert. Zumindest sieht es für den Moment so aus.»

Auch in Jerez war es in den Morgenstunden in den ersten Trainingseinheiten noch kühl. Bagnaia weiter: «Es waren 13 oder 14 Grad Lufttemperatur. Dadurch war auch der Asphalt noch nicht warm. Ich habe mich aber auf Anhieb gut gefühlt. Im Vorjahr habe ich dieses Gefühl vermisst und immer wieder Probleme gehabt.»

Wie er es aber geschafft hat, kann Bagnaia nicht wirklich beschreiben. Er sagt: «Es steckt einfach viel Arbeit dahinter. Ich kann jetzt nach der Ausfahrt aus der Box direkt pushen. In der Vergangenheit habe ich dieses gute Gefühl nie gehabt. Wenn ich damals gepusht habe und zu früh ans Limit gehen wollte, bin ich gestürzt.»

Sowohl er als auch Teamkollege Jack Miller sind bei Ducati durch den Doppelerfolg in Jerez beim Werksteam angekommen und darüber ist Sportdirektor Paolo Ciabatti glücklich. «Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung, denn wir waren davon überzeugt, dass wir in Spanien vorne dabei sein würden», sagte Ciabatti.

Zum Verhältnis seiner beiden Schützlinge sagt der Italiener bei den Kollegen von GPOne.com: «Sie kommen gut miteinander aus und schätzen sich gegenseitig. Der Wunsch, dass wir auch weiter erfolgreich sind, ist groß und ich genieße die neue Frische in unserem Team.»

Stand Fahrer-WM nach 4 Rennen:

1. Bagnaia, 66 Punkte. 2. Quartararo 64. 3. Viñales 50. 4. Mir 49. 5. Zarco 48. 6. Miller 39. 7. Aleix Espargaró 35. 8. Morbidelli 33. 9. Rins 23. 10. Binder 21. 11. Nakagami 19. 12. Bastianini 18. Martin 17. 14. Pol Espargaró 17. 15. Marc Márquez 16. 16. Bradl 11. 17. Oliveira 9. 18. Alex Márquez 8. 19. Petrucci 5. 20. Marini 4. 21. Rossi 4. 22. Savadori 2. 23. Lecuona 2.

Stand Marken-WM nach 4 Rennen:

1. Yamaha, 91 Punkte. 2. Ducati 85. 3. Suzuki 53. 4. Aprilia 35. 5. Honda 33. 6. KTM 27.

Stand Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha 114 Punkte. 2. Ducati Lenovo 105. 3. Suzuki Ecstar 72. 4. Pramac Ducati 65. 5. Repsol Honda 40. 6. Petronas Yamaha SRT 37. 7. Aprilia Racing Team Gresini 37. 8. Red Bull KTM Factory Racing 30. 9. LCR-Honda 27. 10. Esponsorama Ducati 22. 11. Tech3 KTM Factory Racing 7.

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