Alex Rins (Suzuki/11.): «Das macht so keinen Sinn»

Von Maximilian Wendl
MotoGP
Alex Rins schaffte den Sprung in Q2 und geht von P11 aus ins Rennen auf dem Sachsenring

Alex Rins schaffte den Sprung in Q2 und geht von P11 aus ins Rennen auf dem Sachsenring

Alex Rins quälte sich in der Qualifikation des Deutschland-GP mit Armschmerzen auf den elften Startplatz. Er schlug seinen Teamkollegen Joan Mir deutlich und hofft, schon am Start möglichst viele Positionen gutzumachen.

Alex Rins gibt nicht auf - im Gegenteil: Trotz seiner Unterarm-OP und den davon hervorgerufenen Schmerzen kämpfte sich der Spanier auf dem Sachsenring durch Q1 und startet den Deutschland-GP vom elften Platz aus. «Die Rundenzeiten sehen gut aus. Ich habe aber zu viele Fehler gemacht und deswegen eine bessere Startposition verpasst», sagte Rins.

Er wurde außerdem von Trödlern aus dem Konzept und gleichzeitig auch auf die Palme gebracht: «Wir sind MotoGP-Fahrer und sollten Vorbilder sein. Ich bin auf meiner ersten schnellen Runde in eine Gruppe langsamerer Fahrer gefahren und habe Zeit verloren. Das macht alles keinen Sinn. Wir brauchen eine Rennleitung, die bei solchen Aktionen durchgreift.» Am Sachsenring gab es nur einen Penalty gegen Enea Bastianini.

Zu seinen Schmerzen sagt der Spanier: «Ich habe dank der Schmerztablette gut geschlafen, aber ich spüre den operierten Knochen. Er tut weh. Es ist nicht einfach, aber ich werde versuchen, im Rennen alles zu geben und versuchen, am Start einige Plätze aufzuholen.»

Die 30 Runden - eine relativ lange Distanz - bereiten ihm keine Sorgen. Der Suzuki-Fahrer, der seit fünf Rennen nicht mehr punkten konnte, sagt dazu: «Ich fühle mich in mentaler Hinsicht stabil. Wichtig ist es, die Reifen so sanft wie möglich zu beanspruchen. Sie brechen nach sieben Runden ein. Das wird interessant.»

MotoGP, Sachsenring, Q2 (19. Juni):

1. Zarco, Ducati, 1:20,236 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:20,247 min, + 0,011 sec
3. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:20,447, + 0,211
4. Miller, Ducati, 1:20,508, + 0,272
5. Marc Márquez, Honda, 1:20,567, + 0,331
6. Oliveira, KTM, 1:20,589, + 0,353
7. Martin, Ducati, 1:20,617, + 0,381
8. Pol Espargaró, Honda, 1:20,659, + 0,423
9. Nakagami, Honda, 1:20,810, + 0,574
10. Bagnaia, Ducati, 1:20,811, + 0,575
11. Rins, Suzuki, 1:20,949, + 0,713
12. Alex Márquez, Honda, 1:21,135, + 0,899

Die weitere Startaufstellung:

13. Binder, KTM, 1:20,736
14. Marini, Ducati, 1:20,864
15. Rossi, Yamaha, 1:20,972
16. Mir, Suzuki, 1:21,014
17. Morbidelli, Yamaha, 1:21,091
18. Bastianini, Ducati, 1:20,953*
19. Petrucci, KTM, 1:21,137
20. Lecuona, KTM, 1:21,154
21. Viñales, Yamaha, 1:21,165
22. Savadori, Aprilia, 1:21,411

*Grid-Penalty

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