Jack Miller ist zuversichtlich, dass er sich im Kampf um die WM-Krone in der MotoGP-Klasse noch einmal verbessern kann. Außerdem findet er, dass die Verantwortlichen mit der Fahrerwahl richtiglagen.
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Als die Ducati-Verantwortlichen 2020 die Entscheidung trafen, dass sie künftig nicht mehr auf Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci im Werksteam bauen würden, ernteten sie auch kritische Stimmen. Mit Jack Miller und dessen Pramac-Stallrivalen Francesco Bagnaia beförderten sie zwei Fahrer, die bis dato noch nicht zu den großen Sieg-Kandidaten gehört hatten. Miller gewann ein Regenrennen in Assen und Bagnaia stand 2020 einmal auf dem Treppchen.
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Gleichzeitig wurde Johann Zarco von Avintia Esponsorama hochgezogen und Jorge Martin erhielt den Platz bei Pramac an der Seite des Franzosen. Bei Avintia übernahmen mit Luca Marini und Enea Bastianini zwei Moto2-Aufsteiger. Im Nachhinein sieht Miller die Ducati-Führungsköpfe im Recht: "Sie haben eine Bestätigung, aber ich denke, die endgültige Sicherheit haben sie erst nach dieser Saison." Miller fühlt sich aber wohl. Er konnte in Jerez und Le Mans zwei Mal nacheinander gewinnen. Bagnaia stand drei Mal auf dem Treppchen. Ein Sieg fehlt ihm allerdings noch. Trotzdem: In der Konstrukteurs-WM liegt Ducati nur 17 Punkte hinter Yamaha. Nachdem Honda seine Vormachtstellung nach acht Konstrukteurstiteln in neun Jahren an Ducati abgeben musste, wollen die jungen Wilden diese Meisterschaft bestätigen.
Miller findet: "Wir machen einen guten Job für das Team und das Werk. Wir sind vorne dabei - sowohl in der Hersteller-Meisterschaft als auch bei den Fahrern. Pecco war konstant und auch ich versuche, immer mein Bestes zu geben. Natürlich wird es immer Leute geben, die sich hinstellen und mit dem Mikroskop analysieren, was wir hätten besser machen können, aber ich finde wir können auf unsere Ergebnisse stolz sein."
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Der Ausfall in Assen ärgerte den Australier zwar, aber inzwischen ist er abgehakt. Unter dem Motto "Teambuilding-Maßnahme" ist Miller bis Mittwoch noch mit den Ducati-Kollegen noch in Misano unterwegs. Mit Blick auf die zweite Saisonhälfte sagt er: "Ich bin zuversichtlich. Es gibt viel mehr Strecken, die ich mag und die zur Ducati passen. Also werden wir auch ordentliche Arbeit abliefern."
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