Aragón: MotoGP-Familie erinnert an Hugo Millán (14)
Vor eineinhalb Monaten ließ Hugo Millán, ein spanischer Nachwuchsfahrer aus dem European Talent Cup, nach einem tragischen Rennunfall in Aragón sein Leben. Die MotoGP-Familie hielt am Donnerstag eine Schweigeminute ab.
Keine zwei Monate nach dem fatalen Qualifying-Unfall von Moto3-Talent Jason Dupasquier (19) in Mugello verlor die Motorrad-Familie am 25. Juli in der CEV-Repsol-Serie mit Hugo Millán einen weiteren aufstrebenden Nachwuchsfahrer.
Der erst 14-Jährige wollte sich im ersten ETC-Rennen in Aragón nach einem Sturz gerade aus der Gefahrenzone bringen, als er von seinem eigenen Bike getroffen wurde, in das ein nachfolgender Fahrer gekracht war. Trotz aller ärztlicher Bemühungen erlag Millán den schweren Verletzungen.
An diesem Wochenende ist die Motorrad-WM im MotorLand zu Gast. Bei dieser Gelegenheit wurde des viel zu früh verstorbenen Spaniers gedacht. Am Donnerstag wurde auf der Start-Ziel-Geraden im Beisein von Hugos Familie, Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta, IRTA-Präsident Hervé Poncharal, Strecken-CEO Santiago Abad und vielen Paddock-Mitgliedern eine Schweigeminute abgehalten.
Einige Tauben wurden im Rahmen der Zeremonie in den Himmel geschickt, zum Abschluss wurde Millán noch mit einer für die Region traditionellen Trommel-Einlage ("Ruta del Tambor") Respekt gezollt.
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