Jack Miller (Ducati/5.): «Marc ist immer noch Marc!»

Von Johannes Orasche
Gratulation auf der Auslaufrunde: Miller freut sich mit Sieger Bagnaia

Gratulation auf der Auslaufrunde: Miller freut sich mit Sieger Bagnaia

Ducati-Star Jack Miller sicherte sich beim MotoGP-Rennen von Aragón Rang 5 und sprach danach offen über die Kräfteverhältnisse in der Königsklasse.

Während sich sein Ducati-Corse-Lenovo-Teamkollege Pecco Bagnaia seinen ersten MotoGP-Sieg sichern konnte, holte Jack Miller im Motorland Aragon immerhin elf Punkte für Platz 5. «Ich bin nicht happy, aber auch nicht enttäuscht. Das war heute so mein Level der Gefühle», erklärte Miller, der zunächst noch in Schlagdistanz zum Führungs-Duo Bagnaia/Márquez war, aber später nach einem Fehler in der letzten Kurve auf Platz 5 durchgereicht wurde. Der Aussie hatte im Ziel knapp 12 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Pecco Bagnaia.

«Ich wäre definitiv gerne auf dem Podium gewesen», knurrte Miller. «Ich hatte Probleme mit meinem Fuß beim Gangwechseln. Es war schwierig, der Hebel ließ sich mühsam bewegen. Ich habe dann auch Fehler gemacht in der letzten Kurve und bin auch im ersten Sektor weit gegangen. Es ist bis 17 Runden vor dem Ende gut gelaufen, dann ging nichts mehr. Wir müssen das analysieren. Ich musste dann meinen ganzen Fuß zum Schalten verwenden. Es sollte heute einfach nicht sein.»

«Ich denke, es war schön für Ducati, Marc hier schlagen zu können. Aber Marc ist immer noch Marc. Er trägt die Nachwirkungen einer Verletzung mit sich herum. Ich denke, dass wir in diesem Jahr nicht den ganzen Marc Márquez sehen.»

Zum Sieg von Bagnaia sagte Miller: «Ich bin happy für Pecco. Er hat schon gezeigt, dass er den Speed hat. Ohne den Crash in Mugello wäre der Sieg schon dort möglich gewesen. Ich denke, dass er das vor dem Wochenende hier nicht erwartet hat. Wir haben jetzt gemeinsam drei Siege in diesem Jahr. Ich hoffe wir können noch mehr Erfolge erbeuten in diesem Saison.»

Der Ausblick von Miller auf den San-Marino-GP in Misano: «Ich erwarte Pecco jetzt auch in Misano unglaublich schnell. Er ist dort eigentlich immer konkurrenzfähig. Ich selbst fühle mich auch gut, das Bike funktioniert in diesem Jahr tadellos. Es ist ein Heimrennen für Ducati.»

Ergebnisse MotoGP Aragón/E, 12. September

1. Pecco Bagnaia, Ducati, 23 Runden in 41:44,422 min
2. Marc Márquez, Honda, +0,673 sec
3. Joan Mir, Suzuki, +3,911
4. Aleix Espargaró, Aprilia, +9,269
5. Jack Miller, Ducati, +11,928
6. Enea Bastianini, Ducati, +13,757
7. Brad Binder, KTM, +14,064
8. Fabio Quartararo, Yamaha, +16,575
9. Jorge Martin, Ducati, +16,615
10. Takaaki Nakagami, Honda, +16,904
11. Iker Lecuona, KTM, +17,124
12. Alex Rins, Suzuki, +17,710
13. Pol Espargaró, Honda, +19,680
14. Miguel Oliveira, KTM, +22,703
15. Danilo Petrucci, KTM, +25,723
16. Cal Crutchlow, Yamaha, +26,413
17. Johann Zarco, Ducati, +26,620
18. Maverick Vinales, Aprilia, +27,128
19. Valentino Rossi, Yamaha, +32,517
20. Luca Marini, Ducati, +39,073
– Jake Dixon, Yamaha, 22 Runden zurück
– Alex Márquez, Honda, 1. Runde nicht beendet

Stand Fahrer-WM nach 13 von 18 Rennen:

1. Quartararo, 214 Punkte. 2. Bagnaia 161. 3. Mir 157. 4. Zarco 137. 5. Miller 129. 6. Binder 117. 7. Aleix Espargaró 96. 8. Viñales 95. 9. Oliveira 87. 10. Marc Márquez 79. 11. Martin 71. 12. Rins 68. 13. Nakagami 64. 14. Pol Espargaró 55. 15. Alex Márquez 49. 16. Bastianini 45. 17. Morbidelli 40. 18. Lecuona 38. 19. Petrucci 37. 20. Marini 28. 21. Rossi 28. 22. Bradl 11. 23. Pedrosa 6. 24. Savadori 4. 25. Pirro 3. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 250 Punkte 2. Yamaha 242. 3. Suzuki 174. 4. KTM 171. 5. Honda 135. 6. Aprilia 97.

Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha, 309 Punkte. 2. Ducati Lenovo 290. 3. Suzuki Ecstar 225. 4. Pramac Racing 212. 5. Red Bull KTM Factory Racing 204. 6. Repsol Honda 141. 7. LCR Honda 113. 8. Aprilia Racing Team Gresini 100. 9. Tech3 KTM Factory Racing 75. 10. Esponsorama Racing Ducati 73. 11. Petronas Yamaha SRT 68.

 

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