Mike Leitner (KTM): «Binder holte Optimum heraus»

Von Nora Lantschner
Im Grid von Aragón: Mike Leitner im Gespräch mit Pit Beirer

Im Grid von Aragón: Mike Leitner im Gespräch mit Pit Beirer

Im MotoGP-Rennen von Aragón sammelten alle vier KTM-Piloten WM-Punkte, Brad Binder landete als Bester des Quartettes allerdings nur auf dem siebten Rang. Das Fazit von Race Manager Mike Leitner.

«Auf dieser Strecke hatten wir seit Freitag Probleme. Vor allem die eine schnelle Runde fiel uns schwer. Wir wussten, dass wir im Rennen stark sein würden, aber natürlich ist es sehr schwierig, am Sonntag ein gutes Ergebnis zu erreichen, wenn man in der Startaufstellung mitten im Feld oder hinten steht», gab Mike Leitner zu bedenken.

Denn nur Red Bull-KTM-Werksfahrer Brad Binder hatte im MotorLand Aragón am Samstag über Q1 noch ein Ticket für die entscheidende zweite Qualifying-Session gelöst, in der die ersten zwölf Startplätze vergeben werden. Auch weil für den Südafrikaner kein neuer Soft-Hinterreifen mehr bereitstand, musste er sich im Q2 mit dem zwölften Platz abfinden.

Seine Markenkollegen aus dem Tech3 KTM Factory Racing Team, Iker Lecuona und Danilo Petrucci, standen beim 13. Kräftemessen der Saison auf den Startplätzen 13 und 16, Montmeló-Sieger Miguel Oliveira nur auf 18. Im 23-Runden-Rennen waren vor allen Binder und Lecuona auf dem Vormarsch und immerhin gab es am Ende für alle vier Fahrer des österreichischen Herstellers Punkte.

«Brad und Iker zeigten eine super erste Rennhälfte», lobte der KTM-Race-Manager. «Leider unterlief Iker dann ein Fehler. Brad pushte weiter und holte das Optimum heraus, was mit unserem Motorrad am Sonntag möglich war. Das Reifen-Management war sehr schwierig, das hörten wir von allen vier Fahrern.»

«Miguel hatte von Anfang an Mühe mit dem Grip am Hinterrad, tatsächlich hatte er dasselbe Problem das gesamte Wochenende über, im Kurveneingang hatte er mit den Bewegungen an der Front zu kämpfen und das Hinterrad gab ihm kein gutes Grip-Gefühl», schilderte Leitner die Probleme von Oliveira und sagte ganz klar: «Darüber sind wir nicht glücklich. Unser Job für Misano ist, den Fahrern ein besseres Paket hinzustellen, das es ihnen erlaubt, wieder um Top-5-Platzierungen zu kämpfen.»

Ergebnisse MotoGP Aragón/E, 12. September

1. Pecco Bagnaia, Ducati, 23 Runden in 41:44,422 min
2. Marc Márquez, Honda, +0,673 sec
3. Joan Mir, Suzuki, +3,911
4. Aleix Espargaró, Aprilia, +9,269
5. Jack Miller, Ducati, +11,928
6. Enea Bastianini, Ducati, +13,757
7. Brad Binder, KTM, +14,064
8. Fabio Quartararo, Yamaha, +16,575
9. Jorge Martin, Ducati, +16,615
10. Takaaki Nakagami, Honda, +16,904
11. Iker Lecuona, KTM, +17,124
12. Alex Rins, Suzuki, +17,710
13. Pol Espargaró, Honda, +19,680
14. Miguel Oliveira, KTM, +22,703
15. Danilo Petrucci, KTM, +25,723
16. Cal Crutchlow, Yamaha, +26,413
17. Johann Zarco, Ducati, +26,620
18. Maverick Viñales, Aprilia, +27,128
19. Valentino Rossi, Yamaha, +32,517
20. Luca Marini, Ducati, +39,073
– Jake Dixon, Yamaha, 22 Runden zurück
– Alex Márquez, Honda, 1. Runde nicht beendet

Stand Fahrer-WM nach 13 von 18 Rennen:

1. Quartararo, 214 Punkte. 2. Bagnaia 161. 3. Mir 157. 4. Zarco 137. 5. Miller 129. 6. Binder 117. 7. Aleix Espargaró 96. 8. Viñales 95. 9. Oliveira 87. 10. Marc Márquez 79. 11. Martin 71. 12. Rins 68. 13. Nakagami 64. 14. Pol Espargaró 55. 15. Alex Márquez 49. 16. Bastianini 45. 17. Morbidelli 40. 18. Lecuona 38. 19. Petrucci 37. 20. Marini 28. 21. Rossi 28. 22. Bradl 11. 23. Pedrosa 6. 24. Savadori 4. 25. Pirro 3. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati, 250 Punkte 2. Yamaha 242. 3. Suzuki 174. 4. KTM 171. 5. Honda 135. 6. Aprilia 97.

Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha, 309 Punkte. 2. Ducati Lenovo 290. 3. Suzuki Ecstar 225. 4. Pramac Racing 212. 5. Red Bull KTM Factory Racing 204. 6. Repsol Honda 141. 7. LCR Honda 113. 8. Aprilia Racing Team Gresini 100. 9. Tech3 KTM Factory Racing 75. 10. Esponsorama Racing Ducati 73. 11. Petronas Yamaha SRT 68.

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