Jerez 12.30 Uhr: Fabelzeit von Pecco Bagnaia (Ducati)
Vizeweltmeister Pecco Bagnaia verpasste der Konkurrenz am Freitagvormittag in Jerez einen gehörigen Denkzettel: Er fuhr 0,8 sec schneller als der Rest.
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In Jerez wurde heute beim MotoGP-Test die Ergebnisliste vom Donnerstag völlig auf den Kopf gestellt. Nachdem gestern beim letzten MotoGP-IRTA-Test der Saison auf dem Circuito de Jerez – Ángel Nieto Honda noch mit Taka Nakagami dominiert hatte, lag heute um 12.30 Uhr der Vizeweltmeister Pecco Bagnaia (Ducati) nach einer fabelhaften Runde mit 1:36,872 min an der Spitze vor Nakagami (+ 0,800 sec), Quartararo ( + 0,944 sec) und Joan Mir sowie Pol Espargaró, Alex Rins, Bastianini, Marini, Binder und Oliveira. Also zeigten sich endlich wieder einmal beide Red Bull-KTM-Asse in den Top-Ten.
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Ducati kümmerte sich in Jerez in erster Linie um die neuen 2022-Motoren, es gab drei Exemplare, je einen für Bagnaia und Miller rund einen für das Pramac-Duo Zarco und Martin. Dazu wurden neue Chassis-Versionen getestet, denn Ducati offenbarte 2021 oft Mängel beim Einlenken in schnelle Kurven. Gigi Dall’Igna hat mit seiner Mannschaft auch ein neues "Aero Body"-Package ausgetüftelt. Dazu soll ein verbessertes Holeshot-Device (Schnellstart-Vorrichtung) zum neuen Ducati-Arensal gehören. Ducati-Star Bagnaia legte also 1:36,872 min vor. Er blieb damit als einziger Fahrer unter der 1:37-min-Hürde. Zum Vergleich: Beim Jerez-GP am ersten Mai-Wochenende 2021 stand Fabio Quartararo mit 1:36,755 min auf der Pole-Position. Die schnellste Rennrunde gelang dem späteren Weltmeister in Runde 7 mit 1:36,755 min. Am ersten Tag reichte Nakagami (Honda) eine Zeit von 1:37,313 min für die Tagesbestzeit.
Bester Rookie: Moto2-Vizeweltmeister Rául Fernández aus dem KTM-Tech3-Team an 19. Position.
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Unfassbar: Bagnaias Vorsprung von 0,800 sec auf den Zweitplazierten ist größer als der Zeitunterschied zwischen Nakagami (Platz 2) und Viñales (Platz 16), denn dieser liegt bei 0,789 sec!
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