Marc Márquez beim Moto Camp: Nur ein kurzer Besuch

Von Oliver Feldtweg
Marc Márquez kam zum Moto Camp auf Besuch

Marc Márquez kam zum Moto Camp auf Besuch

Normalerweise beeindruckt Marc Márquez seine 20 Schüler beim «Allianz Junior Moto Camp» mit seinen Motocross-Fahrkünsten. Diesmal beschränkte er sich auf Small Talk – aber er fand würdige Ersatz-Instruktoren.

Marc Márquez (28) wurde von den Ärzten nach dem folgenschweren Offroad-Crash eine strikte sechswöchige Trainingspause verordnet. Deshalb konnte der Spanier jetzt auch nicht wie üblich als Instruktor beim «Allianz Junior Motor Camp» in Spanien mitwirken.

Seit dem Jahr 2015 gibt Marc Márquez um diese Jahreszeit 20 Nachwuchsfahrern und Nachwuchsfahrerinnen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren die Chance, mit dem MotoGP-Star zu trainieren. Kinder aus fünf und mehr Nationen sind dabei. Dieser Event wird jeweils von «Laps for Life 93» in Zusammenarbeit mit dem Repsol-Honda-MotoGP-Star organisiert. Der Spanier wählt persönlich 20 Jungen und Mädchen unter den Bewerbern aus.

Auch deutsche Teilnehmer gab es bereits – zum Beispiel Phillip Tonn. Er hat 2016 den ADAC Mini Bike Cup in der Einsteiger-Klasse gewonnen und dann als Schützling von Dirk Heidolf den Red Bull Rookies Cup bestritten. Auch der damals 10-jährige Luca Göttlicher aus Landsberg am Lech durfte 2017 mitfahren, der den Spitznamen «Lucky Luc» trägt. 2016 wurde er spanischer Champion der «Copa Catalana Promovelocitat».

Nach der ersten Ausgabe des Motor Camps nahm Márquez sogar einen der Teilnehmer direkt unter seine Fittiche und trainierte danach regelmäßig mit ihm: Motocross-Fahrer Raul Sanchez aus Sant Feliu de Guíxols.

Auch diesmal wurden wieder 20 Talente ausgewählt und nach Spanien eingeladen. Aber diesmal lag die Instruktoren-Tätigkeit in erster Linie bei Bruder Alex Márquez, dazu hatte Marc wegen seiner Zwangspause zur Verstärkung den spanischen Honda-MX-Star Ruben Fernandez für das Motocross-Training engagiert.

Marc Márquez blieb dem Moto Camp am ersten Tag fern. Am zweiten Tag schaute er vorbei, begrüßte die Teilnehmer, machte mit ihnen im Stehen ein paar gymnastische Lockerungsübungen und hielt Small Talk. Dann durften die Talente auf der Offroad-Strecke Rufea Circuit in Lleida trainieren. Alex Márquez und Ruben Fernandez standen ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Übrigens: Alle Kosten werden für die jungen Piloten übernommen.

Marc Márquez ließ durchblicken, sein Enthusiasmus für das Moto Camp sei nach sieben Jahren genauso groß wie am ersten Tag.

«Ich freue mich sehr, mein Wissen an zwanzig vielversprechende Talente weiterzugeben», betonte der sechsfache MotoGP-Weltmeister in den letzten Jahren bei diesem Anlass immer wieder.


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