Jack Miller (Ducati): «Saisonstart war etwas holprig»

Von Otto Zuber
Ducati-Werksfahrer Jack Miller hofft in Argentinien auf ein reibungsloses Rennwochenende, nachdem er das Podest in Indonesien nur um 2,5 sec verpasst hat. Die Strecke in Termas de Rio Hondo liegt dem Australier.

In der MotoGP-Klasse konnte Jack Miller bisher nur einmal die Pole-Position erobern. Der Australier setzte sich 2018 im Argentinien-Qualifying gegen den Rest des Feldes durch und sicherte sich die beste Ausgangslage fürs Rennen, das er als Vierter beendete. Auch im darauffolgenden Jahr, in dem die Motorrad-WM zuletzt auf dem Autodromo Termas de Rio Hondo unterwegs gewesen war, kreuzte er die Ziellinie auf Platz 4 liegend.

In diesem Jahr hofft der 27-Jährige auf einen Podestplatz beim dritten Kräftemessen der Saison, nachdem er die Top-3 im Regenrennen von Mandalika nur um 2,5 sec verpasst hatte. «Ich bin froh, wieder nach Argentinien zurückzukehren», sagt der neunfache GP-Sieger. «Beim letzten Mal konnte ich hier einen guten vierten Platz einfahren und 2018 holte ich hier meine erste und bisher letzte Pole in der MotoGP-Klasse.»

«Der Saisonstart war etwas holprig, auch wenn wir in beiden Rennen das Potenzial für Podestplätze hatten. Ich hoffe, dass wir diesmal in Argentinien ein etwas reibungsloseres Rennwochenende erleben werden», fügt Miller an.

Auch Teamkollege Francesco «Pecco» Bagnaia kann es kaum erwarten, in Argentinien wieder auf die Ducati zu steigen: «Bereits nach dem Katar-Rennen und speziell in Indonesien hatte ich wieder das gleiche Gefühl für meine Desmosedici GP wie im letzten Jahr. Leider konnten wir weder in Katar noch in Mandalika unser Potenzial ausschöpfen.»

«Ich hoffe natürlich, dass uns das in Argentinien endlich gelingen wird. Ich mag die Strecke und ich bin entschlossen, an diesem Wochenende die Kehrtwende zu schaffen», betont der 25-Jährige aus Turin, der aktuell mit nur einem WM-Punkt den 20. WM-Zwischenrang belegt.

Ergebnisse MotoGP Mandalika/IND:

1. Miguel Oliveira, KTM, 20 Runden in 33:27,223 min
2. Fabio Quartararo, Yamaha, +2,205 sec
3. Johann Zarco, Ducati, +3,158
4. Jack Miller, Ducati, +5,663
5. Alex Rins, Suzuki, +7,044
6. Joan Mir, Suzuki, +7,832
7. Franco Morbidelli, Yamaha, +21,115
8. Brad Binder, KTM, +32,413
9. Aleix Espargaro, Aprilia, +32,586
10. Darryn Binder, Yamaha, +32,901
11. Enea Bastianini, Ducati, +33,116
12. Pol Espargaro, Honda, +33,599
13. Alex Marquez, Honda, +33,735
14. Luca Marini, Ducati, +34,991
15. Pecco Bagnaia, Ducati, +35,763
16. Maverick Vinales, Aprilia, +37,397
17. Raul Fernandez, KTM, +41,975
18. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +47,915
19. Takaaki Nakagami, Honda, +49,471
20. Marco Bezzecchi, Ducati, +49,473
21. Remy Gardner, KTM, +55,964
– Jorge Martin, Ducati
– Andrea Dovizioso, Yamaha

WM-Stand nach 2 von 21 Grands Prix:

1. Bastianini, 30 Punkte. 2. Brad Binder 28. 3. Quartararo 27. 4. Oliveira 25. 5. Zarco 24. 6. Pol Espargaró 20. 7. Aleix Espargaró 20. 8. Rins 20. 9. Mir 20. 10. Morbidelli 14. 11. Miller 13. 12. Marc Márquez 11. 13. Darryn Binder 6. 14. Nakagami 6. 15. Marini 5. 16. Viñales 4. 17. Alex Márquez 3. 18. Dovizioso 2. 19. Gardner 1. 20. Bagnaia 1.

Konstrukteurs-WM:

1. KTM 45 Punkte. 2. Ducati 41. 3. Yamaha 27. 4. Suzuki 21. 5. Honda 20. 6. Aprilia 20.

Team-WM:

1. Red Bull KTM Factory 53 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 41. 3. Suzuki Ecstar 40. 4. Repsol Honda 31. 5. Gresini Racing 30. 6. Pramac Racing 24. 7. Aprilia Racing 24. 8. Ducati Lenovo 14. 9. LCR Honda 9. 10. WithU Yamaha RNF 8. 11. Mooney VR46 Racing 5. 12. Tech3 KTM Factory 1.

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