Jack Miller: «Pramac? Solange ich meinen Traum lebe»

Von Nora Lantschner
Wie geht es für Jack Miller nach 2022 weiter?

Wie geht es für Jack Miller nach 2022 weiter?

Erst vier von 21 MotoGP-Rennen sind in der Saison 2022 gefahren, gleichzeitig ist aber schon 2023 und darüber hinaus großes Gesprächsthema. Was Ducati-Werksfahrer Jack Miller dazu sagt.

Jack Miller schaffte beim «Red Bull Grand Prix of the Americas» am Sonntag als Dritter erstmals in diesem Jahr den Sprung aufs Treppchen, er ist übrigens der zehnte unterschiedliche MotoGP-Pilot mit einem Podest in der erst vier Grand Prix alten Saison.

Weil Francesco «Pecco» Bagnaia bereits im Februar eine Vertragsverlängerung unterzeichnete und es ein offenes Geheimnis ist, dass die aufstrebenden Markenkollegen Jorge Martin und WM-Leader Enea Bastianini einen Platz im Ducati Lenovo Team anstreben, steht der 27-jährige Australier unter besonderer Beobachtung.

Glaubt Miller, dass Ergebnisse wie in Austin im Hinblick auf seine Zukunft einen Unterschied machen? Oder spielen andere Faktoren eine Rolle? «Ich weiß es nicht», zuckte «JackAss» in der Pressekonferenz der Top-3 mit den Schultern. «Ich bin einfach hier, um mein Motorrad zu fahren und das Beste zu geben. Das ist alles. Wenn ich bei Ducati im nächsten Jahr einen Job bekomme, dann wäre ich mehr als glücklich. Ich liebe die Gruppe, mit der ich arbeite. Aber wie gesagt: Mein Fokus liegt auf diesem Jahr und darauf, meinen Job bestmöglich zu machen.»

Wäre der dreifachen MotoGP-Sieger auch glücklich, wenn er zwar bei Ducati bleiben, aber den Schritt zurück ins Kundenteam von Pramac Racing machen würde? «Das wäre mir egal. Die Motorräder sind alle gut und fantastisch. Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass sie dasselbe Equipment haben. Es macht mir nichts aus, solange ich in der MotoGP bin und meinen Traum leben kann. Das ist für mich die Hauptsache. Die Chance zu haben, um Podestplätze zu kämpfen und hier zu sein, mit den Fans und allen – einfach meinen Traum zu leben, ist wirklich die Hauptsache», bekräftigte Miller.

MotoGP-Ergebnis, Austin (10. April):

1. Bastianini, Ducati, 20 Rdn in 41:23,111 min (159,8 km/h)
2. Rins, Suzuki, + 2,058 sec
3. Miller, Ducati, + 2,312
4. Mir, Suzuki, + 3,975
5. Bagnaia, Ducati, + 6,045
6. Marc Márquez, Honda, + 6,617
7. Quartararo, Yamaha, + 6,760
8. Martin, Ducati, + 8,441
9. Zarco, Ducati, + 12,375
10. Viñales, Aprilia, + 12,642
11. Aleix Espargaró, Aprilia, + 12,947
12. Brad Binder, KTM, + 13,376
13. Pol Espargaró, Honda, + 17,961
14. Nakagami, Honda, + 18,770
15. Dovizioso, Yamaha, + 29,319
16. Morbidelli*, Yamaha, + 29,129
17. Marini, Ducati, + 29,630
18. Oliveira, KTM, + 32,002
19. Fernández, KTM, + 37,062
20. Gardner, KTM, + 42,442
21. Di Giannantonio, Ducati, + 42,887
22. Darryn Binder, Yamaha, + 1:42,171 min
– Alex Márquez, Honda
– Bezzecchi, Ducati

*= 1 Platz zurück («track limits» in der letzten Runde)

WM-Stand nach 4 von 21 Grand Prix:

1. Bastianini 61 Punkte. 2. Rins 56. 3. Aleix Espargaró 50. 4. Mir 46. 5. Quartararo 44. 6. Brad Binder 42. 7. Miller 31. 8. Zarco 31. 9. Oliveira 28. 10. Martin 28. 11. Pol Espargaró 23. 12. Bagnaia 23. 13. Marc Márquez 21. 14. Viñales 19. 15. Morbidelli 14. 16. Nakagami 12. 17. Marini 10. 18. Bezzecchi 7. 19. Darryn Binder 6. 20. Alex Márquez 4. 21. Dovizioso 3. 22. Gardner 1.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 86 Punkte. 2. KTM 59. 3. Suzuki 57. 4. Aprilia 51. 5. Yamaha 44. 6. Honda 34.

Team-WM:

1. Suzuki Ecstar 102 Punkte. 2. Red Bull KTM Factory 70. 3. Aprilia Racing 69. 4. Gresini Racing MotoGP 61. 5. Pramac Racing 59. 6. Monster Energy Yamaha 58. 7. Ducati Lenovo 54. 8. Repsol Honda 44. 9. Mooney VR46 Racing 17. 10. LCR Honda 16. 11. WithU Yamaha RNF 9. 12. Tech3 KTM Factory 1.

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