Pecco Bagnaia (Ducati/1.): Quartararo der Favorit?
In Jerez ließ Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia auf die Pole-Position seinen ersten Sieg der MotoGP-Saison 2022 folgen. Was traut er sich am Sonntag beim Frankreich-GP in Le Mans zu?
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Mit einem neuerlichen All-Time-Lap-Record auf dem 4,185 km langen Bugatti Circuit sicherte sich Francesco "Pecco" Bagnaia seine zweite Pole-Position in Folge. Es war übrigens die erste Pole eines Ducati-Piloten in Le Mans und die insgesamt 60. für den italienischen Hersteller in der "premier class" der Motorrad-WM (die 50. für das Werksteam).
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Ganz reibungslos verlief sein Samstag aber nicht. "Am Vormittag war ich glücklich, aber es ist auf dieser Strecke einfacher schnell zu sein, wenn es kühl ist. Im FP4 am Nachmittag zweifelte ich an der Pole-Position, weil ich Mühe hatte, das Motorrad zu stoppen. Das war das größte Problem", verriet der 25-jährige Ducati-Star. "Im Qualifying gingen wir mit meinen Crew-Chief und meinem Öhlins-Techniker ein Wagnis ein – und nach dieser kleinen Veränderung fühlte ich mich wieder großartig, als wäre wir wieder am Morgen. Der Grip war besser, ich konnte das Bike besser stoppen und das Gefühl war großartig." "Ich freue mich sehr über die Pole-Position, aber noch glücklicher bin ich, dass wir etwas gefunden haben, das wir sehr geholfen hat", fasste Pecco nach dem Qualifying-Tag zusammen. "Ich glaube, dass wir für das morgige Rennen bereit sind.
Für den Sonntag sind allerdings Gewitter, Regen und heftiger Wind vorhergesagt. Was für ein Rennen erwartet der Italiener? Und wen fürchtet er am meisten? "Fabio ist der Mann, den es zu schlagen gilt. Das ist sicher", verweis Bagnaia auf den französischen Yamaha-Star und WM-Leader. "Ich glaube aber, dass ich nach dieser Veränderung fürs Qualifying näher dran bin. Es ist jetzt aber schwer einzuschätzen. Es ist Regen vorhergesagt. Ich hoffe, dass es nicht so sein wird, es sieht allerdings danach aus."
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"Falls es trocken bleibt und ich gut wegkommen sollte, werde ich versuchen, vom Start weg zu pushen und einen Vorsprung zu managen. Ist es aber nass, ist es eine andere Geschichte", befürchtet der Jerez-Sieger. "Denn du kannst in dem Fall nicht von Beginn an pushen, wie du es möchtest. Du musst die Situation mehr kontrollieren und wir sind an diesem Wochenende keine einzige Runde im Nassen gefahren. Es kann also komplett anders sein."
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