Pol Espargaró: «Hoffe künftig auf bessere Resultate»
Pol Espargarós Kapitel bei Repsol-Honda ging mit einem Nuller in Valencia zu Ende. Der Spanier spricht über zwei schwierige Jahre und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.
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Espargaró sah die Zielflagge bei seinem letzten Rennen für Repsol-Honda auf dem Circuit Ricardo Tormo nicht. Der 31-Jährige zeigte sich nach dem Saisonfinale wenig überrascht über den Ausgang und schloss das Kapitel beim japanischen Hersteller mit seinem ganz eigenen Fazit ab.
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Bereits in der vierten Runde war für den Moto2-Weltmeister von 2013 Schluss. Espargaró fasste zusammen: "Ich habe das ganze Wochenende in Kurve 1 und 2 Probleme gehabt. Am Samstag bin ich im Qualifying in Kurve 2 gestürzt. Das Heck hat einfach nicht gebremst, wie ich es mir erwartet habe. Im Rennen wurde es noch schlimmer, weil ich einen vollen Tank hatte und im Windschatten von Cal Crutchlow war. In Runde 4 habe ich die Front verloren und war beim Sturz machtlos." Für Espargaró war es mit dem Sturz in Valencia der insgesamt achte Nuller, wenn man den Nicht-Start in Assen mitzählt, in der Saison 2022. Sein neuer sportlicher Lebensabschnitt beginnt mit der Saison 2023 bei Tech3 GasGas Factory Racing, wo er an der Seite von Augusto Fernández fahren wird. Der Spanier arbeitete das Aus bei Honda auf: "Es ist traurig, das Team und alle, mit denen ich gearbeitet habe, zu verlassen, vor allem die, die mich während der schlechten Phasen unterstützt haben." Aber: "Du lernst viel, wenn es gut läuft, aber du lernst noch mehr, wenn es schlecht läuft. Gerade, wie man mit den stressigen und negativen Situationen umgeht."
Nur zwei Mal in den vergangenen zwei Saisonen besuchte Espargaró das Podium - in Misano 2021 und beim Auftakt zur Saison 2022 in Katar. Die mangelenden Erfolge hatten nicht nur sportliche Auswirkungen, wie der zweifache Sieger der 8 Stunden von Suzuka erklärte: "Die letzten zwei Jahren waren die wahrscheinlich schlechtesten in meiner Karriere. In diesem Team schlechte Ergebnisse einzufahren, ist sehr schmerzhaft. Das hat auch mein Privatleben beeinflusst. Ich habe zu Hause zwei Töchter, die zwei Jahre alt sind. Mit ihnen die Zeit zu genießen, während ich in der MotoGP schlechte Ergebnisse erzielt habe, war sehr schwierig für mich. Aber du lernst dadurch, den Moment festzuhalten. Hoffentlich werden in den nächsten Jahren die guten Resultate kommen, die ich mehr genießen kann."
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Von 2017 bis 2020 war Espargaró bereits für Red Bull KTM Factory Racing aktiv, Brad Binder geigte zum Abschluss der Saison 2022 im Werksteam richtig auf und wurde knapp hinter Sieger Álex Rins (Suzuki) Zweiter. Der scheidende Honda-Fahrer bemerkte: "Die KTM waren in diesem Rennen eine Überraschung. Ich glaube, Brad war mit Abstand der Schnellste. Er hat zwei Ducatis überholt, was sehr schwierig ist. Und er hat beinahe Álex eingeholt. Ich denke, wenn wir eine Runde mehr gehabt hätten, hätte Brad gewonnen. Ich kenne Brad und weiß, wie schnell er ist, aber heute war er unglaublich."
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