Der Australier Jack Miller komplettierte mit Rang 3 einen nahezu perfekten Tag für das Red Bull-KTM-Werksteam beim MotoGP-Event in Jerez und sprach danach offen über seine Gefühle und die Genugtuung.
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Jack Miller sorgte in Jerez de la Frontera dafür, dass auch beim Hauptrennen am Sonntagnachmittag nach dem Re-Start zwei Red Bull-KTM auf dem Podium zu bejubeln waren. Für Miller war es nach dem Sprint am Samstag das zweite Top-3-Ergebnis innerhalb von 24 Stunden.
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Der 27-jährige Aussie kam im Finish in einigen Situation zwar wieder näher an das Spitzen-Duo Binder und Bagnaia heran – mit P3 konnte Miller aber auch sehr gut leben. Das zeigte dann auch der "Shoey" bei der Siegerehrung vor den begeisterten Fans in Andalusien (79.625 am Sonntag, 163.479 am gesamten GP-Wochenende).
Miller, der zu Beginn führte, schildert seine Eindrücke so: "Es war wirklich ein langes Rennen. Wir hatten auch beim zweiten Versuch einen guten Start, hatten dann aber etwas Probleme mit der rechten Flanke des Vorderreifens zur Halbzeit des Rennens. Speziell in den schnellen Kurven schienen sie mir etwas davonzufahren."
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"Keine Ahnung, was dann passiert ist, aber wir sind dann nochmals schneller geworden. Ich dachte mir – wow, das war eine super Runde. Aber ich habe die Lücke trotzdem nicht schließen können. Ich wusste also, sie fahren gleich schnell."
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"Brad und Pecco haben auch ein hervorragendes Rennen gezeigt. Es war toller, unterhaltsamer und sauberer Rennsport. Ich habe versucht, die Reifen zu managen", fuhr Miller fort. In Richtung von Teamkollegen Brad Binder sagte er: "Es ist wohl hart für Brad, so viele Runden zu führen und dann doch nicht zu gewinnen. Es war aber auch ein tolles Wochenende für uns alle, auch mit Dani, der so stark war."
Sowohl in der Konstrukteurs- als auch in der Team-Wertung belegt Red Bull-KTM vor Le Mans nun den zweiten Platz. "Das erste Mal für KTM bei einem Grand Prix auf dem MotoGP-Podium zu stehen ist ein unglaubliches Gefühl. Einige Leute haben uns zu Beginn vielleicht nicht ganz vertraut, aber wir sind hier. Ich habe nicht erwartet, dass es so schnell passiert. Und ich hoffe, wir können hier bleiben", machte der Red Bull-KTM-Neuzugang deutlich.
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Übrigens: Als "JackAss" unmittelbar vor der Siegerehrung im TV das Manöver von Bagnaia gegen Binder in der Haarnadel vor dem Ziel sah, meinte er beeindruckt in Richtung Bagnaia: "Das war schön gemacht!" MotoGP-Ergebnis, Jerez (30.04.): 1. Bagnaia, Ducati, 24 Rdn in 39:29,085 min 2. Brad Binder, KTM, + 0,221 sec 3. Miller, KTM, + 1,119 4. Martin, Ducati, + 1,942 5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 4,760 6. Marini, Ducati, + 6,329 7. Pedrosa, KTM, + 6,371 8. Alex Márquez, Ducati, + 14,952 9. Nakagami, Honda, + 15,692 10. Quartararo, Yamaha, + 15,846 11. Morbidelli, Yamaha, + 17,209 12. Di Giannantonio, Ducati, + 17,911 13. Augusto Fernández, KTM, + 19,010 14. Bradl, Honda, + 27,294 15. Raul Fernández, Aprilia, + 36,371 16. Lecuona, Honda, + 36,753 17. Folger, KTM, + 47,146 – Viñales, Aprilia, 1 Runde zurück – Zarco, Ducati, 8 Runden zurück – Bezzecchi, Ducati, 8 Runden zurück – Rins, Honda, 22 Runden zurück – Mir, Honda, 23 Runden zurück – Oliveira, Aprilia, nicht gestartet WM-Stand nach 8 von 40 Rennen:
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1. Bagnaia 87 Punkte. 2. Bezzecchi 65. 3. Binder 62. 4. Miller 49. 5. Viñales 48. 6. Marini 48. 7. Martin 48. 8. Rins 47. 9. Zarco 46. 10. Alex Márquez 41. 11. Quartararo 40. 12. Morbidelli 34. 13. Aleix Espargaró 29. 14. Oliveira 21. 15. Di Giannantonio 17. 16. Augusto Fernández 17. 17. Nakagami 14. 18. Pedrosa 13. 19. Marc Márquez 7. 20. Mir 5. 21. Pirro 5. 22. Folger 4. 23. Raúl Fernández 3. 24. Bradl 2. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati 137 Punkte. 2. KTM 81. 3. Aprilia 67. 4. Honda 61. 5. Yamaha 49. Team-WM: 1. Mooney VR46 Racing 113 Punkte. 2. Red Bull KTM Factory Racing 111. 3. Prima Pramac 94. 4. Ducati Lenovo Team 92. 5. Aprilia Racing 77. 6. Monster Energy Yamaha 74. 7. LCR Honda 61. 8. Gresini Racing 58. 9. CryptoDATA RNF 24. 10. GASGAS Tech3 21. 11. Repsol Honda 12.
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