Taka Nakagami (Honda/8.): Immerhin nicht ganz unten
LCR-Honda-Fahrer Takaaki Nakagami zeigte im MotoGP-Rennen von Assen ein solides Rennen und seine beste Saisonleistung – trotz einer Strafe. Danach sprach er über seine persönliche Lage bei Honda.
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Takaaki Nakagami sicherte sich in Assen im Hauptrennen am Sonntag mit der LCR-Honda Platz 8. Der Japaner, der diesmal Stefan Bradl als Ersatz-Teamkollegen für Alex Rins in der Box hatte, sicherte sich somit auch sein bisher bestes Saisonergebnis. Die Punkte von Bradl rundeten den soliden Tag für die Cecchinello-Truppe noch ab.
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"Ich denke, ich kann sagen, dass es ein recht positives Rennen war – auch die Renn-Pace war gut", erklärte "Taka" nach dem Rennen. "Ich hatte einen unglaublichen Start, dann war es mit der Strategie in Runde 1 natürlich auch deutlich einfacher. Ich war in der ersten Runde schon in den Top-10", merkte der 31-Jährige an.
Nakagami weiter: "Ich wusste nicht, dass so viele Fahrer während des Rennens gestürzt sind. Ich war etwas überrascht, als ich dann gesehen habe, dass nur 14 Bikes im Ziel waren. Ich habe mich sehr auf mein Fahren konzentriert und mein Bestes gegeben. Schade um den Long-Lap-Penalty – ohne diese Strafe wäre vielleicht P6 möglich gewesen." Dennoch: "Am Samstag im Sprint und am Sonntag im Rennen war die Pace recht okay. Ich freue mich jetzt auf den zweiten Tail der Saison ab Silverstone. Das Ergebnis ist viel besser als noch vor einer Woche."
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Nakagami macht sich aber dennoch keine Illusionen, was das Honda-Paket betrifft: "Wir verlieren noch immer an Boden, in diversen Bereichen – wir müssen uns verbessern! Es geht vor allem um den Grip am Heck und um die Elektronik. Ich brauche jetzt eine Pause. Ich will mir jetzt ein paar Wochen frei nehmen, abschalten und mich dann für Silverstone vorbereiten."
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Taka verriet: "Diese Woche haben wir einige verschiedene Elektronik-Optionen getestet, weil die Jungs hier viele Ideen hatten. Das hat mir auch ganz gut zugesagt und ich habe es dann für den Rest der Sessions behalten. Es bringt etwas mehr Sicherheit und direktes Gefühl. Ich konnte die schnellen Kurven so ganz gut managen, obwohl der Reifen bereits stark durchgedreht hat. Auch den Ausgang von Kurve 5 konnten wir damit besser nehmen."
"Aber ich war schockiert – unsere Traktion ist immer noch sehr schlecht. Wir können nicht mit viel Drehmoment fahren, denn die Elektronik versucht dann den Spin zu reduzieren. Wir konnten somit auch den harten Compound nicht verwenden, weil uns der Grip am Hinterrad fehlt. Die Reifenwahl war eine gute", meinte der LCR-Honda-Pilot zum weichen Hinterreifen und dem Medium-Vorderreifen. Zu seiner eigenen Lage meinte Nakagami: "Ich bin hier, um zu helfen, das Bike zu entwickeln. Es ist ein schwieriger Moment. Ich bin der Einzige, der fit ist. Es geht nicht nur um Honda, auch um mich selbst. Es ist keine einfache Situation. Hoffentlich hat Honda das verstanden. Wir sind nicht ganz unten, wir konnten immerhin kämpfen, wir waren in den Top-10. Aber es fehlt uns viel auf die Top-Plätze, da müssen wir uns verbessern."
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