Maverick Viñales (Aprilia): Ein sehr haariger Moment
Maverick Viñales schuf sich mit Platz 2 am ersten MotoGP-Trainingstag in Barcelona eine starke Ausgangsposition. Er musste nur seinem Teamkollegen Aleix Espargaró den Vortritt lassen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Die Asse von Aprilia Racing konnten den nun so wichtigen Freitag in der MotoGP-WM in Barcelona mit den Rängen 1 und 2 beenden. Anders die beiden Kunden-Aprilia-Piloten Raúl Fernández und Miguel Oliveira – sie mussten sich mit den Positionen 13 und 14 abfinden, müssen somit am Samstag in das hektische Q1.
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"Der haarige Moment am Vormittag war nur zum Aufwachen, ich bin zu dem Zeitpunkt mit sehr wenig Traktionskontrolle gefahren", erklärt Maverick Viñales (28) zum Fast-Highsider in Kurve 13. "Ich habe die Kontrolle über das Heck verloren. Ich fahre in einigen Rennen viel mit mehr mit meiner Gashand als mit der Traction Control. Wir haben das auch in Österreich gemacht. Ich kann da den Unterschied machen, das wollen wir wieder versuchen."
"Es war generell ein guter Tag. Es waren jetzt schon viele guten Tage in Folge. Wir werden immer schneller mit diesem Bike. Es ist gut, dass mein Crew-Chief jetzt ganz genau weiß, was ich brauche, ergänzte Maverick.
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Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Espargaró zieht Viñales den harten Reifen für die Renndistanz in Betracht: "Wir hatten heute ein paar Runden mit dem harten Reifen und ich muss sagen, es war sehr, sehr interessant! Ich schreibe diesen Reifen für den Sonntag nicht ab – vor allem für den Part von der Rennmitte weg bis zum Ende hin."
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Dann erklärte der Spanier: "Ich habe heute zwei Probestarts gemacht, in der Früh und am Nachmittag. Ich habe um mehr Power gefragt und es waren die besten Starts der Saison. Wir haben eine bei Aprilia gute Kommunikation. Es kommt alles auf den Tisch, es ist fantastisch. Vertraut mir, wenn ich etwas falsch machen würde, dann würden sie mir das sagen. Es ist eine viel kompliziertere Sache, als wonach es aussieht, wenn man der Elektronik arbeitet. Es ist für die Techniker eine sehr komplizierte Angelegenheit."
Zur Piste sagte Maverick: "Der Grip ist hier sehr schlecht, aber mit der Aprilia hatte ich in Barcelona nie ein Problem mit dem Grip am Hinterrad. Wir sind stark auf der Bremse – und in der Beschleunigung sind wir gut. Wir müssen uns aber steigern und verstehen, wie wir den Reifen schonen." Und der Aprilia-Star gibt zu bedenken: "Die Verhältnisse sind ähnlich wie 2022. Wir sind alle schneller in diesem Jahr – heute ist man mit der 1:39,7 min schon gleich mal weg vom Q2."
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