Die beiden Aprilia-Werkspiloten stürmten im Feitagstraining auf dem Mandalika Street Circuit souverän an die Spitze. Aleix Espargaró war nach der Tagesbestzeit besonders begeistert.
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Auch Aleix Espargaró musste auf der außerhalb der Ideallinie staubigen Piste einen Sturz wegstecken, hielt sich aber nicht lange mit Erklärungen auf. Denn sein beeindruckender Speed selbst mit gebrauchten Reifen überstrahlte das kleine Missgeschick. "Ich habe das Fahren heute wirklich genossen, vielleicht von der ‚time attack‘ abgesehen, wo mir dieser Sturz passiert ist", schilderte er. "Ich drehte eine schnelle Runde mit dem ersten Reifen, ging dann zu Boden, war nach diesem Sturz aber sofort wieder schnell, eine halbe Sekunde unter meiner eigenen Bestzeit, bevor dann gelbe Flaggen geschwenkt wurden."
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Selbst mit einem weichen Vorderreifen, der schon fünf Runden drauf hatte, fuhr der 34-jährige Spanier dann noch zu einer Rundenzeit von 1:30,4 min. "Der Vorderreifen war schon zerstört, und dass mir trotzdem diese Zeit gelungen ist, zeigt, dass ich den nötigen Speed habe", rieb er sich die Hände. "Von dieser besten Runde abgesehen, war auch der zweite Run mit dem gebrauchten Hinterreifen sehr schnell. Auf meiner letzten Runde auf diesem Run, der sich wie ein Sprintrennen anfühlte, fuhr ich noch 1:31,3. Und das ist sehr wichtig. Ich habe das Fahren heute wirklich genossen, es war ein pures Vergnügen, die RS-GP zu steuern", wiederholte er.
Natürlich weckte seine gute Form Erinnerungen an den Heim-GP in Catalunya am 3. September, den der Aprilia-Kapitän überlegen gewonnen hatte. "Heute hatte ich sogar noch mehr Spaß am Fahren als dort", beteuerte Aleix. "In Barcelona war ich noch ein bisschen mehr am Limit, hier fühlt es sich trotz dem Sturz an, als hätte ich alles unter Kontrolle. Von meinem eigenen Gefühl und von den Stürzen der anderen war mir klar, dass der Grip nicht fantastisch war, doch es ist mir gelungen, innerhalb der Limits von Bike und Strecke zu bleiben."
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Insgesamt sei der Streckenzustand nicht schlecht, merkte Aleix Espargaró an, nicht schlechter als auf anderen Strecken wie Barcelona oder Qatar. "Inoffiziell bin ich 1:29 min gefahren, letztes Jahr bin ich nicht unter 1:32 min gekommen. Und es ist erst Freitag!"
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Was die Abstimmung seiner Aprilia anging, verriet er noch ein kleines Geheimnis. "Es ist sehr wichtig, die Gabel für gutes Handling beim Einbiegen voll zum Einfedern zu bringen. Wir reden über einen Eintauchbereich von 4 bis 5 Millimetern kurz vor dem Anschlag, und es ist extrem wichtig, in diesem optimalen Bereich zu sein, sonst funktioniert das Bike nicht", erklärte Espargaró. "Letztes Jahr hat Öhlins die neue, lange Gabel geliefert, und seither wechseln wir die Gabel auf nahezu jeder Rennstrecke. Die unterschiedlichen Gabeln verändern das Gefühl mit der Frontpartie des Motorrads. Vor allem auf den Stop-and-Go Strecken arbeite ich gerne in einem Eintauchbereich, der mir die lange Gabel nicht bietet. Hier verwenden wir deshalb die Standardgabel – wie in Barcelona!"
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