Formel 1: Urteil zur Ferrari-Kollision

Jack Miller (KTM) ist genervt von Rennabsagen

Von Toni Schmidt
KTM-Pilot Jack Miller

KTM-Pilot Jack Miller

Der Australier Jack Miller kommt nach einem durchwachsenen Saisonstart zum sechsten MotoGP-Wochenende in Barcelona an. Während es viele Gerüchte um das 2025er-Fahrerfeld gibt, konzentriert er sich auf die Rennen.

KTM-Werksfahrer Jack Miller ist mit gemischten Gefühlen nach Barcelona angekommen. Während zahlreiche Vertragsverhandlungen im Hintergrund geführt werden, ist seine bisherige Saisonbilanz ernüchternd. In Portimão überquerte er je als Fünfter im Sprint und im Rennen die Ziellinie, was sein bisheriges Saisonhighlight darstellt.

Miller: «In Le Mans hatten wir zwar den Speed, konnten ihn aber nicht über die Distanz halten. Wir müssen das Grip-Niveau und das optimale Fenster vergrößern, in dem die Reifen perfekt arbeiten. Sobald wir unseren Bereich verlassen, bekommen wir jede Runde zunehmend Schwierigkeiten.»

Der Aussie weiter: «Auf Strecken mit niedrigem Grip-Level benötigen wir viel Gummi vom Hinterreifen, um das Bike abzubremsen. Beim Bremspunkt müssen wir mehr arbeiten. Andererseits hat das Stil, so in den Kurveneingang zu driften», so Miller zu der oft spektakulären Bremsphase der KTM-Piloten.

Er wurde auch auf die Problematik Chattering angesprochen. Barcelona ist eine Strecke mit niedrigem Grip-Level – könnte diese Problematik hier zum tragen kommen? Miller: «In Jerez nahm das Chattering zu, als mehr Grip auf der Strecke war. Es wird auf diesem harten Asphalt interessant sein zu sehen, wie die Reifen reagieren.»

Mit dem verkündeten Rücktritt von Aleix Espargaro gerät das Fahrerkarussell und Verhandlungen für 2025 immer weiter in Bewegung. Jack Miller vertraut das Thema seinem Manager Aki Ajo an. Miller: «Die Vertragsverhandlungen überlasse ich voll und ganz Aki. Er meint, ich soll einfach das Beste leisten, was geht.»
Der KTM-Pilot weiter: «Ich freue mich auf die kommenden Wochenenden. Es ist ein Back-to-Back-Wochenende und wie Mugello eine klassische Rennstrecke.

Mitte Juni hätte das Wochenende in Kasachstan nahe Almaty stattgefunden, welches nun abgesagt wurde. Der Australier ist über die Problematik genervt: «Es ist nicht erst seit diesem Jahr so, dass solche Dinge die Saison unterbrechen. Das ist blöd für die Fans und für uns. Es ist ein Rennen weniger über das gesamte Jahr.»

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