Beim MotoGP-Zeittraining in Buriram belegte Marco Bezzecchi (Aprilia) Rang 4. Wegen seinem Crash am Ende der Session konnte er seine Zeit nicht weiter verbessern. Am Samstag will er es besser machen.
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Bei den MotoGP-Tests in Sepang und Buriram kam Aprilia-Neuling Marco Bezzecchi mit der RS-GP immer besser zurecht. Schritt für Schritt passte er sich an und konnte die Vorzüge des Bikes aus Noale nutzen. Am zweiten Testtag in Thailand fuhr er auf dem Chang International Circuit die schnellste Aprilia-Runde, die je auf dieser Strecke gefahren wurde. In der Endabrechnung belegte der Lockenkopf mit 1:29,060 min Rang 3.
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Dementsprechend zuversichtlich konnte man sein, dass Bezzecchi auch beim Saisonstart in Buriram bei den Schnellsten dabei sein wird. Im Zeittraining am Freitagnachmittag wurden die Erwartungen schon mal erfüllt – der Italiener landete mit 0,247 sec Rückstand auf den Schnellsten Alex Marquez auf Rang 4. Den direkten Einzug ins Q2 schaffte er somit locker. Am Ende der Session stürzte Marco Bezzecchi und konnte seine Bestzeit nicht mehr verbessern. "Es war ein guter Tag für mich, am Ende habe ich es möglicherweise etwas übertrieben", schmunzelte er. "Ich riskierte etwas mehr. Den Sturz hätte man aber verhindern können, denn es war das erste Mal, dass ich beim Anbremsen dieses Manöver setzte – also wusste ich nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte dann trotzdem, das Bike in die Kurve zu legen. Es war ein kleiner Fehler, aber gesamt gesehen war es ein positiver Tag."
"Ich fühle mich gut auf dem Bike und wir starteten mit einer guten Basis", erklärte Bezzecchi. "Aber die Bedingungen waren anders als beim Test, als wir viel Gummiabrieb auf der Strecke hatten. Aufgrund dessen mussten wir beim Motorrad einige Dinge ändern, ich musste zudem meinen Fahrstil etwas anpassen. Aber das Vertrauen ist da, hoffentlich kann ich mich morgen verbessern."
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Mit Bezzecchi auf Platz 4, Raul Fernandez auf Position 7 und Rookie Ogura auf Rang 9 landeten drei Aprilia-Fahrer in den Top-10. "Ich freue mich für mich, Raul und Ai – auch für Aprilia, denn sie haben in diesem Winter viel gearbeitet. Wir müssen so weitermachen. Bei einigen Punkten haben wir noch etwas zu kämpfen, aber es ist positiv. Wir genießen diesen Moment und morgen werden wir noch härter arbeiten.
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Die Bedingungen auf der thailändischen Strecke waren mit 35 Grad Celsuis Lufttemperatur und fast 60 Grad Asphalttemperatur sehr heiß. Wie geht es Bezzecchi mit der Hitze auf dem Bike? "Ich weiß nicht, wie das Bike in den letzten Jahren war. Im Vergleich zu meinem vorherigen Motorrad ist die Aprilia heiß, aber es ist nicht kritisch. Glücklicherweise fühle ich mich körperlich gut – es ist heiß, aber das ist normal in Thailand", so der 26-Jährige.
Bezzecchi und auch die anderen Aprilia-Fahrer lobten bereits während der Tests das gute Gefühl für die Front. "Vom ersten Moment an in Barcelona dachte ich mir: ‘Verdammt, die Front ist gut.’ Dafür habe ich das Gefühl für das Heck etwas verloren", meinte er. "Aber seit Montmelo haben wir uns vor allem bei der Traktion stark verbessert. Jetzt ist das Bike viel stabiler. Wir müssen aber noch einen Weg finden, um das Motorrad vor allem beim Bremsen etwas ausgeglichener zu machen." Was sind seine Erwartungen für den Samstag? "Ich weiß es nicht, ich muss mir dafür die Pace von den anderen ansehen. Ich denke, dass derzeit Marc der Schnellste ist. Alex war während der gesamten Wintertests auch sehr gut. Mein Ziel ist es, besser als heute zu sein. Wir werden sehen, was wir erreichen können", blickte Bezzecchi voraus.
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