Fabio Quartararo war auch beim ersten MotoGP-Zeittraining 2025 der schnellste Yamaha-Fahrer. Trotz Problemen schaffte er als Achter den direkten Einzug ins Q2. Und wieder ging ihm der Sprit aus.
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Nach den guten Leistungen bei den Vorsaison-Tests in Sepang und Buriram hätte Yamaha-Pilot Fabio Quartararo in das erste MotoGP-Wochenende 2025 durchaus optimistisch gehen können. Der Franzose übte sich jedoch stets in Zurückhaltung – er habe keine Ziele und keine Erwartungen.
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Beim zweitägigen Test in Buriram hatte der Weltmeister von 2021 tatsächlich ein wenig zu kämpfen – er konnte damals kein gutes Gefühl für die Front aufbauen, was ihm für das Rennwochenende auf dem Chang International Circuit Kopfzerbrechen bereitete. Im Zeittraining am Freitag reichte es für Platz 8 und den direkten Einzug ins Q2. Auf den Schnellsten Alex Marquez (Ducati) fehlten ihm 0,465 sec. "Ich hatte ein etwas besseres Gefühl für die Front als beim Test. Es war immer noch nicht sehr komfortabel, aber das Ziel war es, ins Q2 zu kommen – das haben wir erreicht. Zudem waren wir nur zwei Zehntelsekunden von Platz 3 entfernt, das war schon sehr gut", war der 25-Jährige zufrieden. "Bereits am Ende des letzten Jahres waren wir fast immer im Qualifying 2. Es ist besser, schon am Freitag ins Q2 zu kommen, denn das ist schwieriger zu erreichen, weil die Strecke von Tag zu Tag schneller wird. Bislang konnten wir uns immer verbessern, wenn wir am Freitag den Einzug ins Q2 geschafft hatten – hoffentlich auch dieses Mal."
Welche Änderungen haben er und die Yamaha-Crew an der M1 vorgenommen, damit er ein besseres Gefühl für das Vorderrad bekommt? "Wir haben gar nichts geändert. Ich weiß es nicht, mit dem weichen Reifen war das Feeling etwas besser, mit dem harten Reifen hatte ich ein ähnliches Gefühl wie beim Test", gab Quartararo zu Protokoll. "Es wird nicht leicht, denn mit unserem Bike erzielen wir die schnellen Zeiten mit der Front und wir sind nicht wirklich dazu in der Lage, diese Stärke auszuspielen. Aber heute haben wir einen guten Job gemacht."
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"Das größte Problem letztes Jahr war, dass wir einen langsamen Motor hatten", ging Quartararo auf eine weitere Schwäche bei der Yamaha ein. "Ich möchte nicht sagen, dass unser Motor jetzt superschnell ist, aber er ist ein kleineres Problem als letztes Jahr. Die Leistung müssen wir nach wie vor steigern, weil wir mit weniger Aerodynamik als die anderen im Vergleich immer noch langsam sind", erklärte Quartararo. Yamaha befindet sich wie Honda im Konzessions-Rang D, weshalb der japanische Hersteller weiterhin Motor-Updates bringen darf. Wann kommt die nächste Ausbaustufe? "Möglicherweise beim Jerez-Test."
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Und was sich bei Quartararo langsam wie ein roter Faden durchzieht – ihm geht immer wieder mal der Sprit aus, so auch im Zeittraining in Buriram. "Es war nicht die Schuld des Teams", nahm er seine Crew gleich in Schutz. "Wir wollten zunächst nur drei Runden fahren, aber wir machten noch die Startversuche und wollten dann noch eine weitere Runde fahren – das habe ich dann nicht mehr geschafft."
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