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Der WM-Gewinn von Marc Marquez ist nicht beispiellos
MotoGP-WM-Leader Marc Marquez (Ducati Lenovo) schickt sich an, am kommenden Wochenende in Japan seinen siebten Titel in der höchsten Klasse zu gewinnen. Seine Durststrecke ist lang, doch nicht einmalig.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Rein rechnerisch hatte Marc Marquez in Misano die erste Chance, vorzeitig Weltmeister zu werden. Doch dazu hätte für seinen letzten verbliebenen Widersacher, Bruder Alex, bei den vorangegangenen Rennen in Barcelona sowie in Italien alles schieflaufen müssen. Alex zeigte mit seinem Sieg im Barcelona-GP sowie einem zweiten Platz im Sprint sowie Rang 3 im langen Rennen in Misano erneut tadellose Leistungen und konnte die WM-Entscheidung damit hinauszögern.
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Am kommenden Wochenende ist es so weit, dann hat Marc in Japan die erste realistische Chance, seinen siebten Titel in der MotoGP einzusacken, seine neunte Weltmeisterschaft insgesamt. Damit das gelingt, muss er nach den Motegi-Rennen mindestens 185 Punkte Vorsprung auf Verfolger Alex haben, alle anderen Gegner sind längst abgehängt. Derzeit hat der Ducati-Werksfahrer einen Vorteil von 182 Punkten, Marc muss in Japan also drei Zähler mehr erobern als Alex. Gewinnt Marc das Hauptrennen, wäre das zudem sein 100. GP-Sieg, sein 74. in der MotoGP! 2019 war Marc Marquez letztmals MotoGP-Champion, seit seinem damaligen Titelgewinn sind über 2100 Tage vergangen. Er hat die Hölle durchlebt, drei komplizierte und langwierige Verletzungen sowie mehrere Operationen überstanden. Er verließ Honda, verzichtete auf ein Millionengehalt, dockte beim Ducati-Privatteam Gresini Racing an und empfahl sich mit seinen Leistungen für das Ducati-Lenovo-Werksteam. Was der 32-Jährige dieses Jahr aufführt, kann nur als beeindruckend bezeichnet werden: Von den bislang 32 Rennen hat er 25 gewonnen, bei zehn der 16 Veranstaltungen triumphierte er im Doppelpack. Noch nie in der Geschichte der Königsklasse kam es vor, dass ein Weltmeister nach fünf Jahren ohne Titelgewinn erneut zur Nummer 1 wurde. Promoter Dorna spricht vom "größten Comeback in der Geschichte des Sports".
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Bei aller Euphorie: Das ist dann doch deutlich zu hoch gegriffen. Es gibt zahlreiche Champions durch viele Sportarten hindurch, die nach Tiefschlägen wie Phönix aus der Asche stiegen und sich nach mehreren Jahren wieder zur Nummer 1 aufschwangen – sie aufzuzählen, würde den Rahmen hier bei Weitem sprengen.
Doch zwei Beispiele aus dem Motorradrennsport wollen wir herauspicken. Bei den Kollegen aus dem Superbike-Paddock musste Troy Corser Niederlagen in acht Weltmeisterschaften verdauen, bis er seinem ersten Titel 1996 auf Ducati seinen zweiten 2005 auf Suzuki folgen ließ – übrigens der bis heute einzige des japanischen Herstellers in der seriennahen Klasse. Noch länger biss sich Greg Hancock durch. Der Kalifornier wurde 1997 Speedway-Champion und musste unglaubliche 14 Jahre warten, bis er 2011 wieder der Weltbeste war. 2014 und 2016 triumphierte er erneut – im biblischen Motorradprofialter von 46 Jahren holte er seinen vierten WM-Titel!
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