Er blickt auf seine zwei Jahre bei Ducati zurück und erklärt, was der Unterschied zwischen der Desmosedici und der M1 ist. Vor Lorenzo, Pedrosa und Márquez hat Rossi Respekt.
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Die 18. Saison im Grand-Prix-Sport soll für Valentino Rossi eine Art Wiedergeburt werden, denn er kann nach einer schwierigen Zeit mit der Ducati Desmosedici wieder an Bord seiner geliebten Yamaha M1 angreifen. Bereits beim ersten offiziellen Test in Sepang sorgte Rossi bei seinen Fans für Begeisterung.
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In einem exklusiven Interview mit "Motosprint" sprach der Italiener eingehend über seine Frustration in den letzten zwei Jahren, die Freude über die Rückkehr zu einem Team, wo man Spaß haben kann, Freunde, Feinde, Gewissheiten und Hoffnungen. Über seinen Abgang bei Ducati sagte der neunfache Weltmeister: "Meine Vergangenheit spricht für mich. Bei Aprilia, Honda und Yamaha hatte ich immer das Glück, auf dem richtigen Motorrad zu sitzen. Ich weiss, wie man gewinnt, aber bei Ducati war es vielleicht nur ich, der wusste wie das geht."
Bei Yamaha ist sein alter Kampfgeist wieder erwacht. "Ich fahre, um Spass zu haben, so wie ich es immer getan habe. Aber es ist natürlich klar, dass ich bei Yamaha das Ziel habe, die Honda zu schlagen, so wie ich es vor Jahren getan habe. Ich fand das Bike viel einfacher zu fahren als 2009, der Grip und die Elektronik sind unglaublich. Die M1 ist definitiv ein Bike, mit dem du in extreme Schräglage gehen kannst", stellte Rossi beim Test in Malaysia fest.
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Seine Rückkehr zu Yamaha bedeutet eine Herausforderung für den aktuellen MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo, aber für ihn hat Rossi nur gute Worte: "Lorenzo war während dieser schwierigen Jahre sehr höflich zu mir. Er und auch Pedrosa haben sich immer respektvoll mir gegenüber verhalten, waren nie wütend über mich. Bei Stoner und teilweise bei Dovizioso war das nicht so. Mit mir war Lorenzo immer sehr fair."
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Im Titelkampf sieht Rossi aber einen grossen Rivalen für Lorenzo: "Pedrosa hatte letztes Jahr eine unglaubliche zweite Saison-Hälfte, vielleicht könnte das sein Jahr sein. Er ist soweit. Auf der anderen Seite, hat er ein seltsames Schicksal, denn jedes Mal, wenn er kurz davor ist, den Titel zu gewinnen, passiert immer etwas. Apropos Dani, ich muss zugeben, dass Márquez der einzige Fahrer ist, in dem ich wirklich mich selbst erkennen kann, und das ist es, weshalb er auch zu meinen Gegnern zählt, ich sehe viel von mir in ihm."
Sein Mindestziel ist es, ein Rennen zu gewinnen, aber man weiss, dass sich der Italiener nie zufrieden gibt. Rossi: "Das innere Feuer war nie erloschen. Jetzt fühle ich mich wettbewerbsfähig. Aber um Lorenzo und Pedrosa zu schlagen, gibt es noch viel zu tun, vor allem in Bezug auf das Renntempo. Viele denken, ich sollte aufhören, aber ich kenne die Wahrheit."
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