Casey Stoner: «Ich weiss nicht, was mich erwartet»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Casey Stoner: Morgen steigt das 1. Training

Casey Stoner: Morgen steigt das 1. Training

Noch nie ist ein Autorennfahrer mit so wenig Erfahrung und so viel Medieninteresse in die V8-Supercar-Serie eingestiegen.

Rund 1,3 Tonnen Stahl muss Casey Stoner (27) bei den beiden Rennen zur «Dunlop Development Series» im Rahmen der populären australischen V8-Supercars-Championship durch die Strassen von Adelaide wuchten. Beim «Clipsal 500»-V8-Supercar-Rennen auf dem Strassenkurs in Adelaide erlebt Casey am Wochenende seine Vierrad-Feuertaufe. Ein Rennen findet am Freitag (17.45 Uhr) statt, eines am Samstag (12.45 Uhr).

 

Casey Stoner, MotoGP-Weltmeister 2007 auf Ducati und 2011 auf Honda, ist das neue Zugpferd in der zweiten Liga der V8-Supercars-Serie. Das Medieninteresse ist riesig. «Um Casey wird bei diesen Rennen ein wesentlich grösserer Rummel sein als bei den MotoGP-Events», ist Darryl Beattie überzeugt, der ehemalige 500-ccm-Vizerweltmeister und heutige TV-Kommentator.

Auch der von Betonmauern gesäumte Strassenkurs in Adelaide wird für Stoner ein ungewohntes Terrain darstellen. Aus der MotoGP-WM ist der Umsteiger riesige Sturzräume gewöhnt.

«Die ganze Szene ist ein bisschen nervenaufreibend», gibt Stoner zu. «So ein Strassenkurs ist mir völlig fremd. Das Autorennfahren allein ist schon völliges Neuland für mich, dazu habe ich noch Betonmauern links und rechts neben der Piste... Damit muss ich mich zuerst anfreunden. Aber ich werde einfach rausdonnern und Freude dran haben.»

Casey Stoner konnte die Rennstrecke allerdings in einem Simulator im Hauptquartier des Triple Eight-Teams in Brisbane studieren. Bisher hat Casey den V8-Holden mit der Startnummer 27 nur einmal auf einer richtigen Rennstrecke gesteuert – auf dem Queensland Raceway, einer permanenten Piste, nicht vergleichbar mit dem Strassenkurs von Adelaide.

«Ich habe trotzdem eine gewisse Ahnung davon, worum es geht. Aber leider kann nichts die wahren Begebenheiten simulieren, die mich in Adelaide ab morgen erwarten», weiss Stoner. «Meine Teamkollegen Craig Lowndes und Jamie Whincup waren fantastisch. Sie haben mir mit vielen detaillierten Ratschlägen aus der Patsche geholfen. Ich habe alles getan, was in meiner Macht stand. Aber was mich wirklich in dieser Serie erwartet, das kann ich erst nach den ersten Runden an Donnerstag beurteilen.»

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