Valentino Rossi: «Von Márquez & Lorenzo gelernt»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Valentino Rossi analysiert die Stärken seiner Gegner, um seinen Fahrstil weiterzuentwickeln

Valentino Rossi analysiert die Stärken seiner Gegner, um seinen Fahrstil weiterzuentwickeln

2015 nimmt Valentino Rossi seinen zehnten WM-Titel ins Visier. Nach den ersten beiden Saisonrennen führt er die Gesamtwertung an. Was macht ihn so stark?

Valentino Rossi ist der einzige MotoGP-Pilot, der in den letzten sechs Rennen saisonübergreifend auf dem Podest stand. Vor dem Argentinien-GP führt der 36-Jährige die WM-Tabelle an.

Ist es die Verbesserung seines Fahrstils, die Weiterentwicklung der Yamaha oder seine Erfahrung, die ihn so stark macht? «Ich befinde mich wirklich in einer guten Situation und hatte eine starke Zeit. Das Ende der vergangenen Saison war ziemlich gut. Wir konnten die Maschine deutlich beim Bremsen und am Kurvenausgang verbessern. Ich habe zwei Rennen gewonnen, Misano war magisch für mich. Ab Motegi haben wir uns deutlich gesteigert, Jorge siegte, ich kämpfte mit Marc. Wir waren stärker und konnten das fortsetzen», blickte Rossi zurück.

«Bei den Wintertests versuchten wir dann, andere Wege einzuschlagen, aber sie funktionierten nicht. Bei den Tests war ich nie stark genug, aber in Katar hatten wir das Paket zusammen. Nach den ersten beiden Rennen kann man sagen, dass sich die Yamaha im Vergleich zum letzten Jahr verbessert hat. Auf der Geraden sind aber wir immer noch zu langsam», betont der neunfache Weltmeister.

Das Ziel steht für den «Doctor» fest. «Wir wollen natürlich konkurrenzfähiger als im letzten Jahr sein», was für den Vizeweltmeister bedeutet, dass er sich den Titel zum Saisonziel macht. «Ich will gegen Marc und Andrea an jedem Wochenende um die Podestplätze kämpfen.»

Wie hat sich an Rossis Fahrstil in den vielen WM-Jahren verändert? «Als ich angefangen habe, waren wir noch in schwarz-weiß zu sehen», brachte Rossi die Journalisten-Meute zum Lachen. «In der MotoGP-Klasse hat sich in den letzten Jahren viel verändert – auch durch die Elektronik. ​Die Bridgestone-Reifen machten ebenfalls einen großen Unterschied. Wenn man früher mit den Michelin-Reifen fuhr, machte man alles ganz anders. Daher musste ich meine Position auf dem Bike verändern. Ich habe auch von Márquez und Lorenzo gelernt. Alle Fahrer verbessern sich und modifizieren ihren Stil. Es geht immer um die eigene Weiterentwicklung.»

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