Livio Suppo (HRC): «Keine einfache Saison für Honda»

Von Frank Aday
MotoGP
Während Marc Márquez seinen fünften Nuller der Saison 2015 fabrizierte, zeigte Dani Pedrosa ein bärenstarkes Rennen und rang Valentino Rossi nieder. Livio Suppo analysiert den Aragón-GP.

Marc Márquez eroberte in Aragón für das Repsol-Honda-Team die Pole-Position, doch im Rennen unterlief dem Spanier auf der Jagd nach Yamaha-Star Jorge Lorenzo ein entscheidender Fehler. Márquez landete im Kies.

Daher war es an Dani Pedrosa, für Honda ein Top-Resultat einzufahren. Das gelang dem 30-Jährigen auch. Pedrosa entschied in den letzten Runden den spektakulären Kampf gegen Valentino Rossi für sich und schnappte sich Rang 2 hinter Lorenzo.

HRC-Sportdirektor Livio Suppo analysierte nun das Rennwochenende in Aragón.

Welche Strategie hatte das Repsol-Honda-Team für das MotoGP-Rennen in Aragón?

Wir wussten, dass beide Fahrer sehr stark sind, daher lautete die Anweisung für beide, von Anfang an zu pushen, um Jorge – der eine sehr gute Pace hatte – daran zu hindern, in den ersten Runden schon eine Lücke zu erzeugen. Leider pushte Marc dabei etwas zu hart und verlor die Front. Dani zeigte einen großartigen Start aus der zweiten Reihe, aber er verlor einige Zeit, bis er Iannone überholte. Dann war es zu spät, um an Jorge dranzubleiben. Doch er fuhr ein großartiges Rennen, denn er kämpfte gegen Valentino und besiegte ihn.

Worin bestanden die positiven und negativen Aspekte des Rennens?

Positiv war sicher, dass Dani bis zum Ende so stark war – vor allem im Kampf gegen Valentino. Wir wissen alle, dass Valentino im Zweikampf sehr stark ist, aber diesmal konnte Dani jedes Mal zurückschlagen. Sie lieferten eine großartige Show. Das Negative war sicher Marcs Sturz. Er war auf gebrauchten Reifen sehr schnell, also wussten wir, dass er am Ende des Rennens besonders stark gewesen wäre. Doch es gab keine Chance, das im Rennen zu sehen.

Was spielte sich abseits der Augen der Öffentlichkeit ab?

Unsere Techniker arbeiten sehr hart daran, die Maschine zu verbessern. In Aragón hatten wir eine neue Schwinge. Dani und Marc hatten sie während der Trainingssitzungen getestet und beide mochten sie. Daher haben sie die Schwinge auch im Rennen eingesetzt. Das ist keine einfache Saison für das Repsol-Honda-Team, aber wir geben nie auf. Wir harten weiter hart für die Zukunft.

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