Jorge Lorenzo: «Besser als zwei gebrochene Knöchel»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Jorge Lorenzo: Dominiert er auch am Samstag in Motegi?

Jorge Lorenzo: Dominiert er auch am Samstag in Motegi?

Obwohl Jorge Lorenzo durch eine Bänderüberdehnung in seiner linken Schulter angeschlagen nach Japan reiste, dominierte der Yamaha-Star den ersten Trainingstag in Motegi.

Mit 1:44,731 min brannte Jorge Lorenzo am ersten Trainingstag die Bestzeit in den japanischen Asphalt. WM-Leader Valentino Rossi verlor 0,823 sec auf seinen Verfolger in der Gesamtwertung.

Nach einem Trainingsunfall kam Lorenzo nicht völlig fit zum Japan-GP. «Ich fühle mich nicht ganz wohl mit der Schulter. Das gilt für alle Bereiche – bei der Beschleunigung, bei den Richtungswechseln und beim Bremsen. Glücklicherweise geht es mir besser, als ich es nach der Verletzung erwartet hätte. Im Gegensatz zum Schlüsselbeinbruch in Assen 2013 oder zu den beiden gebrochenen Knöcheln in China 2008 habe ich es jetzt viel besser», ist dem Mallorquiner bewusst.

«Ich bin glücklich, dass ich konkurrenzfähig und konstant sein kann. Ob die Renndistanz ein Problem wird, weiß ich nicht. Ich hoffe, dass wir mein Gefühl für Samstag und Sonntag noch verbessern können. Natürlich ist das Fahren für die Heilung nicht besonders förderlich, aber die Zeit hilft mir. Man gewinnt und verliert. Ich wäre gerne fitter und stärker, aber glücklicherweise funktioniert das Bike sehr gut. Ich muss auf der Bremse nichts erzwingen, um eine schnelle Zeit zu fahren. Zudem muss ich nicht komplett ans Limit gehen, um konkurrenzfähig zu sein. So kann ich Energie sparen», erklärte Lorenzo im Motegi-Paddock.

Im Qualifying werden die Ducati-Piloten mit der schnellen GP15 und den extra-weichen Reifen in den Kampf um die erste Startreihe eingreifen. «Die Ducati-Fahrer starten normalerweise sehr gut – vor allem Iannone. Daher hoffe ich, dass er nicht in der ersten Reihe steht», lachte der Vorjahressieger. «Doch jeder Start ist anders. Auch ich starte sehr gut. Mit Iannone bin ich wohl einer der besten.»

«Am Sonntag kann viel passieren. Es könnte regnen. Ein Regenrennen ist eine andere Geschichte. Egal, wie schnell du im Trockenen bist, im Regen ist es fast wie ein anderer Sport. Derzeit haben wir aber eine große Chance auf den Sieg», weiß Lorenzo.

Vor und während des Japan-GP tat Lorenzo alles, um seine Schulterbeschwerden zu lindern – Massagen, Eis und Physiotherapie. «Ohne diese Anwendungen würde die Heilung nur halb so schnell verlaufen.»

Schmerzmittel setzte Lorenzo am Freitag noch nicht ein. «Im Moment nehme ich noch keine Schmerzmittel, aber am Samstag werde ich sie entweder am Morgen oder vor dem FP4 einsetzten, um zu sehen, wie es mein Gefühl beeinflusst.»

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