Sandro Cortese: «Bin cool geblieben»

Von Günther Wiesinger
MotoGP 125 ccm
Sandro Cortese in Katar nach Platz 3

Sandro Cortese in Katar nach Platz 3

Sandro Cortese hat sein erstes grosses Saisonziel abgehakt. Aber der Derbi-Werkspilot hat 2009 noch mehr vor.

[*Person Sandro Cortese*] hat nach dem ersten Podestplatz beim Katar-GP zuhause in Berkheim keine Riesenparty gefeiert. «Ich habe mich nur am Tag nach der Rückkehr mit meinen Freunden und Kumpels zusammengesetzt, dann haben wir mit einem Gläschen Sekt angestossen», erzählte der Interwetten-Derbi-Werkspilot aus dem Team des Finnen Aki Ajo. «Es ist alles ganz locker gewesen. Ich bin recht cool geblieben.»

Da das Nachtrennen in Katar nur vier Runden dauerte, hat Sandro für den Motegi-GP vom nächsten Sonntag ein klares Ziel. «Dort möchte ich versuchen, erstmals über die gesamte Renndistanz unter den ersten drei zu bleiben», hat er sich vorgenommen. «Obwohl mir diese Stop-and-Go-Strecke nicht so gefällt, genau so wenig wie Katar. Aber ich war im Vorjahr in Japan in der ersten Startreihe, komme also recht gut klar auf dieser Strecke.»

Cortese meint, der Saisonauftakt in der Wüste habe die Ergebnisse der Wintertests klar bestätigt. «Iannone und Simon waren bei allen Tests vorne dabei, ihr Abschneiden ist also keine Überraschung. Aber man kann nach diesem Rennen noch kein ernsthaftes Urteil abgeben. Man weiss ja nicht, wer von den anderen Piloten im Verlauf der restlichen Runden noch nach vorne gestossen wäre.»

Das erfolgreiche Abschneiden seines 15-jährigen Landsmanns [*Person Jonas Folger*] hat Cortese mit Wohlwollen verfolgt. «Jonas hat mich schon bei den Tests in Estoril, Jerez und Katar mit starken Rundenzeiten überrascht», gibt der Schwabe zu. «Dass er gleich beim ersten Rennen in der Spitzengruppe mitgefahren ist, verdient Beachtung. Jetzt muss man abwarten, wie es Jonas verkraftet, wenn einmal weniger gute Resultate kommen. Ich kenne das, man geht dann mit viel Euphorie zum nächsten Rennen. Man muss sich dann auch mal auf einen Rückschlag gefasst machen. Aber ich denke, Jonas ist lange genug in der spanischen Meisterschaft gefahren. Er wird damit umgehen können.»

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