Lorenzo und Spies freuen sich auf Winterpause

Von Kay Hettich
MotoGP 800 ccm
Jorge Lorenzo fährt 2011 standesgemäss mit der Nummer 1

Jorge Lorenzo fährt 2011 standesgemäss mit der Nummer 1

Jorge Lorenzo und Ben Spies waren beim Valencia-Test ganz vorne mit dabei. Für 2011 bahnt sich ein interessanter teaminterner Zweikampf an.

Mit den zweitägigen Testfahrten in Valencia konnte das Yamaha-Werksteam zufrieden sein: Weltmeister Jorge Lorenzo (E) fuhr die zweitschnellste Zeit, sein neuer Teamkollege Ben Spies (USA) folgt direkt dahinter auf Platz 3. Die neue Fahrerpaarung verspricht bereits jetzt eine ähnliche Brisanz wie in diesem Jahr zwischen Lorenzo und Valentino Rossi - nur ist der Spanier in diesem Jahr der Platzhirsch.

Im Fokus standen aber vorerst die Vorbereitungen für die Saison 2011. Neben Entwicklungsteilen von Yamaha brachte auch Bridgestone die neueste Generation MotoGP-Pneus mit. «Wir haben hauptsächlich ein paar neue Reifen von Bridgestone durchprobiert. Die vermitteln zwar ein etwas anderes Feedback, bei der Performance gibt es aber keinen grösseren Unterschied», urteilte der 23-jährige Lorenzo. «Wir konnten für Yamaha einige Daten sammeln, mit denen über den Winter gearbeitet werden kann. Jetzt bin ich aber ziemlich ausgelaugt und freue mich auf die Pause, damit ich beim nächsten Test wieder ausgeruht ans Werk gehen kann.»

Dass Lorenzo seine volle mentale Stärke benötigen wird, um seine Stellung im Team zu behaupten, wurde bereits nach den ersten beiden Testtagen deutlich: [*Person Valentino Rossi*]s Nachfolger Ben Spies im Yamaha-Werksteam beendete den ersten Vorbereitungstest mit amerikanischer Coolness auf der dritten Position - mit nur 0,143 sec Rückstand auf Lorenzo! Allerdings konnte Spies noch nicht das 2011er-Triebwerk einsetzen; das blieb vorerst dem Weltmeister vorbehalten. «Ich habe gelesen, was Jorge vom neuen Motor hält - er scheint sehr zufrieden damit zu sein. Ich freue mich schon, ihn in Malaysia auszuprobieren. Aber ich freue mich auch auf die zwei Monate Pause», meint Spies. Auch dem WM-Sechsten steckt die lange MotoGP-Saison in den Knochen.

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