Nicky Hayden: «Kann Le Mans kaum erwarten»

Von Oliver Feldtweg
MotoGP 800 ccm
Nicky Hayden

Nicky Hayden

Ducati-Werkspilot Nicky Hayden bekommt einen neuen Chefmechaniker und will beim Frankreich-GP endlich ein achtbares Resultat erzielen.

Nicky Hayden erlebt bei Marlboro-Ducati bisher eine desaströse MotoGP-Saison: fünf Punkte in drei Rennen.

Wochenlang hat [*Person Nicky Hayden*] über die mangelnde Kommunikation mit den Italienisch sprechenden Mechanikern beklagt. Nach dem Jerez-GP setzten sich Hayden und Ducati-Projektleiter Livio Suppo zusammen, um nach einer geeigneten Lösung zu suchen.

Danach wurde «Track Engineer» Cristhian Pupulin, der schon bei Loris Capirossi und Marco Melandri als Chefmechaniker agiert hat, als Cre-Chief von Nicky Hayden abgezogen. Er soll sich jetzt in erster Linie um die Analyse des Data-Recordings kümmern. Dafür wurde Juan Martinez ins Team zurückgeholt, der 2006 schon mit Sete Gibernau bei Ducati war und besser Englisch spricht.

«Unser Ziel ist es, auch bei Nicky die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen», erklärte Livio Suppo. «Deshalb haben wir nach einigen Meetings die Strukturen verändert. Wir wollen Nicky so gut wie möglich unterstützen. Cristhian Pupulin wird jetzt vermehrt Daten sammeln, auch von den drei Piloten der Kundenteams. Das wird uns bei der Weiterentwicklung der GP9 sicher helfen.»

Nicky Hayden zeigt sich erleichtert und rechnet beim Le-Mans-GP mit einem Aufwärtstrend. «Ich kann das erste Training am Freitag gar nicht mehr erwarten», erklärte der Weltmeister von 2006. «Ich will so rasch wie möglich wieder auf das Motorrad steigen und mit dem Team versuchen, unsere Probleme zu lösen. In Motegi und Jerez mit all den vielen engen Kurven hatten wir arge Schwierigkeiten. Das Motorrad hat dort nicht so reagiert wie üblich. Klar, in Le Mans gibt es auch einige langsame Kurven. Aber insgesamt sollte es dort besser laufen. Denn die Ducati verhält sich beim Bremsen sehr stabil. Dazu gibt es in Le Mans einige längeren Geraden, auf denen wir sehr stark sein werden.»

Hayden meint, er werde auch von den dreimal 15 zusätzlichen Trainingsminuten profitieren. «Mit Juan Martinez, der viel Erfahrung hat, sollten wir schneller ein gutes Set-up finden», meint Hayden. «Es ist nicht so, dass wir bei Ducati nicht genügend Manpower hätten. Im Gegenteil. Es ist ermutigend zu sehen, wie sich alle anstrengen und bemühen, um mir ein ideales Umfeld zu verschaffen. Ich möchte mich so bald wie möglich mit einem anständigen Resultat erkenntlich zeigen.»

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