Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Hayden wartete auf Regen

Von Jörg Reichert
Die verhängnissvolle Berührung zwischen Hayden und Lorenzo

Die verhängnissvolle Berührung zwischen Hayden und Lorenzo

Das Rennen in Phillip Island war für Nicky Hayden ein Desaster. Bis zum Schluss wartete der Ducati-Pilot vergeblich auf eine positive Wendung: Er wartete auf Regen.

Durch den Rempler von [*Person Jorge Lorenzo*] war das Rennen von [*Person Nicky Hayden*] bereits vor der ersten Kurve gelaufen. Mit hoffnungslosem Rückstand reihte sich der Ducati-Pilot nach einem langen Ritt durch das Kiesbett wieder als Letzter ein und kam mit Rundenzeiten zwei Sekunden langsamer als im Training überrundet auf Position 15 ins Ziel. Bittere Momente für einen ehemaligen Weltmeister!

Auch Hayden verspürte wenig Lust, vom gesamten restlichen Feld deklassiert zu werden; vor allem nicht, weil er vom siebten Startplatz und mit einem guten Start mit einer Top-5-Platzierung spekulierte. «Ich habe keine Ahnung was bei Jorge los war, aber der Rempler war brutal», beschreibt der 28-Jährige die Situation mit dem Fiat-Yamaha-Piloten. «Zum Glück konnte ich wieder auf die Strecke, aber mein Bike war beschädigt; ich konnte nur vorsichtig weiterfahren. Ich überlegte, um den Motor zu schonen, das Rennen zu beenden. Aber es bestand auch die Möglichkeit, dass es noch regnen würde. Dann hätte ich das Bike tauschen können.»

Das passierte aber nicht und der WM-14. erntete für seine Bemühungen nur einen mickrigen Punkt. Dem Auslöser der Misere, Jorge Lorenzo, konnte Hayden aber nicht böse sein. «Jorge kämpft um die Meisterschaft; ich kann ihm das nicht übel nehmen. Er tat es ja nicht absichtlich und er ist auch nicht bekannt für solche Aktionen», ist der US-Boy nicht nachtragend.

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