Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Zweiter Job in der Frauen-WM für Andrew Pitt (48)

Von Kay Hettich
Beatriz Neila und Andrew Pitt

Beatriz Neila und Andrew Pitt

In der Superbike-WM 2024 ist Andrew Pitt bei Yamaha Cheftechniker von Rekordweltmeister Jonathan Rea. Der Australier wird aber offenbar einen Teil seiner Zeit Beatriz Neila in der Frauen-WM widmen.

Als Cheftechniker von Jonathan Rea betreut Andrew Pitt in diesem Jahr den erfolgreichsten Superbike-Piloten. Es kommt auch auf den 48-Jährigen an, dass sich der sechsfache Weltmeister und 119-fache Rennsieger möglichst schnell an die Yamaha R1 gewöhnt. Nach den schwierigen Meetings auf Phillip Island sowie in Barcelona und Assen wird diese Herausforderung noch viel Einsatz von Pitt verlangen.

Dennoch wird der Australier ab dem Meeting in Misano wohl mit einer zusätzlichen Aufgabe betraut. In der neuen Women's Circuit Racing World Championship wird sich Pitt offenbar auch um die Spanierin Beatriz Neila kümmern, die in den Farben des Teams Pata Prometeon Yamaha starten wird.

Beim Cremona-Test der Frauen am 16./17. Mai war der zweifache Supersport-Weltmeister an der Seite der 22-Jährigen zu sehen. Neila beendete den ersten gemeinsamen Test der Frauen-WM als Vierte. Die Chemie stimmte. «Andrew ist ein wirklich guter Mensch. Ich liebe es, mit ihm zu arbeiten, denn er weiß alles über Motorräder und das ist fantastisch», freute sich Neila. «Hoffentlich kann ich die ganze Saison mit ihm arbeiten. Es ist das erste Mal, dass ich mit ihm zusammenarbeite und es läuft fantastisch.»

Pitt ließ offen, ob er die Aufgabe an der Seite von Neila dauerhaft übernehmen wird. «Die Idee war, weil ich gerade in der Nähe war, an einem der beiden Tage vorbeizukommen. Ich wollte sie kennenlernen und Hallo sagen. An den Rennwochenenden steht mein Job mit Jonathan an erster Stelle», spielte der Australier seine Anwesenheit beim Frauen-Test herunter. «Wir wollten sehen, wie es läuft und einen Eindruck bekommen, wo das Motorrad steht. Ein paar unserer Änderungen am Set-up mochte sie und wurde damit schneller. Am Ende hat sich Beatriz etwas geärgert, dass sie keine schnellere Runde aus dem Bike quetschen konnte.»

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