Kawasaki-Pilot Desalle im Aufwind – bald WM-Dritter?

Von Kay Hettich
Motocross-WM MXGP
Clement Desalle klatscht ab

Clement Desalle klatscht ab

Mit konstanten Ergebnissen nähert sich Kawasaki-Pilot Clement Desalle den Top-3 der MXGP 2019. In Saint Jean D'Angley verpasste er zum dritten Mal in Folge als Vierter knapp das Tagespodium.

Wegen einer Knieverletzung, die sich Clement Desalle in Valkenswaard zuzog, fuhr der Belgier in Pietramurata nur neun Punkte ein. Die nachfolgende vierwöchige Pause bis Mantova nutzte der Kawasaki-Werkspilot, um die erforderliche Operation erledigen zu lassen.

Jetzt läuft es wieder: Desalle peilt hinter Tony Cairoli (KTM) und Tim Gajser (Honda) den dritten WM-Rang an, der aktuell noch von Gautier Paulin belegt ist.

Paulin ist nach sieben Meetings der MXGP 2019 bester Yamaha-Pilot, nach durchwachsenen ersten Rennen in Agueda und Saint Jean D'Angley könnte der Franzose aber schon bald seinen dritten WM-Rang an Desalle verlieren. Nur noch zehn Punkte liegt der Belgier zurück.

Desalle (6-4) knöpfte Paulin beim Frankreich-GP (16-5) ordentliche zwölf Punkte ab. Es hätten mehr sein können. «Vom ersten Rennen war ich schon etwas enttäuscht» ärgerte sich der Belgier. «Ich lag schon an vierter Stelle, als ich in einer schnellen Kurve einen Fehler machte. Kurz davor hatte ich mir das Bein und Knie angeschlagen und war nicht voll bei der Sache.»

«Und dazu wurde ein Stein gegen meinen Daumen geschleudert, der machte mir im zweiten Heat zu schaffen. Der vierte Platz war unter diesen Umständen ein ordentliches Ergebnis, auch wenn ich jetzt schon zum dritten Mal in Folge als Tagesvierter knapp das Podium verpasst habe. Ich hoffe, das Knie erholt sich schnell.»

Grand-Prix-Wertung:

1. Tim Gajser (1-1)
2. Arnaud Tonus (3-3)
3. Romain Febvre (5-2)
4. Clement Desalle (6-4)
5. Jeremy Seewer (4-8)
6. Julien Lieber (9-6)
7. Antonio Cairoli (2-17)

WM-Stand nach 7 von 18 Rennen:

1. Antonio Cairoli, 311
2. Tim Gajser, 301, (-10)
3. Gautier Paulin, 218, (-93)
4. Clement Desalle, 208, (-103)
5. Arminas Jasikonis, 190, (-121)
6. Jeremy Seewer, 184, (-127)
7. Arnaud Tonus, 162, (-149)
8. Jeremy van Horebeek, 156, (-155)
9. Glenn Coldenhoff, 144, (-167)
10. Julien Lieber, 141, (-170)

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